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Döbeln Willkommen und Ablehnung in Döbeln
Region Döbeln Willkommen und Ablehnung in Döbeln
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00:39 23.07.2015
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Dazu hatten sich Einheimische und Asylbewerber getroffen. Diese kamen aus Eritrea, der Türkei, dem Iran, dem Irak, dem Kosovo und Indien. Geladen hatte das Bündnis Willkommen in Döbeln.

Im Wettinpark sagte Landtagsabgeordneter Henning Homann (SPD): "Sachsen ist das Bundesland mit der ältesten Bevölkerung. Wir brauchen die Zuwanderung. Es geht darum, wie diese gesteuert wird." Homann verdeutlichte auch an Zahlen, dass Asylbewerber kein Problem für Deutschland sein dürften: "Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht, davon kommen 400 000 nach Deutschland, 21 000 nach Sachsen und 2000 nach Mittelsachsen."

Auf dem Obermarkt malte hingegen Gida-Redner Stephane Simon den Teufel einer drohenden Überfremdung an die Wand. Mehrere Redner äußerten sich nicht zur Asylproblematik, zeigten sich aber USA-feindlich, regierungskritisch und unterstellten der Nato Kriegstreiberei. Die Presse werfe "Patrioten" mit Neonazis in einen Topf, so eine andere Kritik. Als Rednerin "Renate" sagte: "Juden sind unsere Schwestern und Brüder", gab es aber laute Buh-Rufe stadtbekannter Neonazis, die später in der zweiten Reihe des Aufmarsches durch die Stadt mitliefen. Die Veranstalter der Kundgebung ließen das geschehen.

Rund 130 Beamte der Polizeidirektion Chemnitz und der Bereitschaftspolizei Leipzig sicherten die Demos ab. Am Hauptbahnhof war zudem Bundespolizei im Einsatz. Der Abend verlief bis Redaktionsschluss ohne nennenswerte Zwischenfälle.

diw/obü

Dirk Wurzel

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