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Döbeln Willkommen und Abschied auf Plastetafeln in Mittelsachsen
Region Döbeln Willkommen und Abschied auf Plastetafeln in Mittelsachsen
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10:27 02.01.2015
Für etwa 8000 Euro hat der Landkreis 68 solcher Schilder an den größeren Straßen aufgestellt. Quelle: Olaf Büchel

Inzwischen haben sie sich mit Inhalt gefüllt. Auf Plastetafeln grüßt und verabschiedet Mittelsachsen die Reisenden, so wie es auch die einzelnen Länder und Freistaaten der Bundesrepublik Deutschland an den Autobahnen tun. Solche Begrüßungstafeln stehen zum Beispiel an der B 101 in Siebenlehn, an der B 175 in Choren - beide Male an der Grenze zum Landkreis Meißen. Östlich von Freiberg verabschiedet der Landkreis die Autofahrer per Schild auf der B 173 in Hetzdorf an der Grenze zur Stadt Wilsdruff und begrüßt die von dort Einreisenden.

Die Beschilderung an den Straßen ließ sich der Landkreis rund 8000 Euro kosten. Kreissprecher André Kaiser: "An 68 Standorten vielbefahrener Straßen werden diese Schilder montiert, so beispielsweise an allen Bundesstraßen." Aber auch an kleineren Straßen tauchen die Tafeln auf. Etwa an der Kreisstraße 8094, die von Deutschenbora nach Reinsberg führt und zur schnellsten Verbindung von Freiberg nach Döbeln gehört. Auch hier heißt es je nach Fahrtrichtung kurz hinter oder vor Hirschfeld (Gemeinde Reinsberg) "Willkommen" oder "Bis bald!"

"Damit soll das Marketing gestärkt werden", sagt Kreissprecher Kaiser über den Sinn und Zweck der Tafeln. Bereits die Altkreise Freiberg und Döbeln haben mit solchen Begrüßungs- und Verabschiedungsschildern die Grenzen ihrer Kreise markiert, weiß André Kaiser.

Wesentlich größere Aufmerksamkeit erzielte der Landkreis aber mit einer anderen Marketingaktion. Die Imagekampage "Ich schmeiß alles hin und werd Mittelsächsin" führte nicht nur zur herben Kritik der Roßweiner Linken Marika Tändler-Walenta, die der Kampagne Sexismus zuschrieb. Bundesweites Medieninteresse erregte die Aktion, die Stefan Raab in seiner ProSieben-Sendung TV Total aufs Korn nahm. In Anspielung auf das Missverhältnis von Männern und Frauen meinte er: "Dann wäre es doch einfacher, wenn von den 100 Männern einfach 17 wegziehen "Hier in Köln haben wir damit kein Problem. Hier kommen auf 100 Männer 100 Männer!"

Dirk Wurzel

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