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Döbeln Wünsche zum Kindertag in der Region Döbeln
Region Döbeln Wünsche zum Kindertag in der Region Döbeln
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Alles Gute den Kindern dieser Welt!  Quelle: Sven Bartsch
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Region Döbeln

 Auch wenn für sie eigentlich jeder Tag „Kindertag“ ist, der am 1. Juni hat auch für Rahel Kretzschmann eine besondere Bedeutung. Allein, weil die drei Kinder der Erzieherin dies einfordern. „Wir machen an diesem Tag immer etwas Besonderes“, sagt die 35-Jährige, die im Evangelischen Kindergarten St. Florian arbeitet. „Außerdem finde ich es gut, dass es einen Tag gibt, der die Rechte der Kinder in der Öffentlichkeit hervorhebt.“

Für ihre genauso wie für alle anderen Kinder hat Rahel Kretzschmann einen Wunsch: „Dass sie von uns Erwachsenen Wurzeln bekommen und gleichermaßen Flügel. Und ich wünsche mir, dass Eltern das stärker praktizieren – ihren Kindern Liebe und Sicherheit geben, Grenzen setzen, wenn sie klein sind und dass sie loslassen können, wenn es soweit ist.“ Kinder brauchen Selbstvertrauen, es macht sie stolz, wenn sie selbstständig handeln dürfen.

Eine sichere Zukunft

Auch Heike Koßmann ist Erzieherin. Sie leitet die Kita „Unter den Linden“ in Roßwein. „Für Kinder ist dieser Tag ein Höhepunkt und wir feiern ihn bei uns dementsprechend.“ Gesundheit, Frieden und Glück wünscht sie allen Kindern und auch: „Dass sich beide Elternteile gemeinsam um ihre Kinder kümmern und Entscheidungen stets zu deren Wohle getroffen werden.“

Daniel Heinrich aus Döbeln hat selbst vier Kinder, kennt den Feiertag aus seiner eigenen Kindheit allerdings nicht. „Aber unsere Kids bekommen natürlich eine kleine Aufmerksamkeit.“ Er ist dankbar dafür, dass er mit seiner Familie in einem Land leben kann, in dem es ihm möglich ist, seinen Kindern alles zu geben, was sie brauchen. Dennoch hat er neben der Hoffnung, dass seine Kinder ihr Leben gut meistern werden noch einen speziellen Wunsch für sie: „Dass sich unsere Stadt noch mehr engagiert für Kinder. Spielplätze zum Beispiel gibt es viel zu wenige.“

Eine sichere Zukunft – das ist Susann Bleys Wunsch für ihre Kinder. Die 36-jährige Kinderärztin ist selbst zweifache Mama und betreut täglich zwischen 70 und hundert kleine Patienten. „Ich wünsche mir, dass Kinder Zufriedenheit erlangen und gesund durchs Leben gehen.“ Dass es den Weltkindertag gibt, findet sie schön: „Es ist noch einmal eine besondere Würdigung und ich mache meinen Kindern an diesem Tag natürlich auch eine kleine Extra-Freude.“

Ein liebevolles Zuhause

Genauso wie Nicole Büttner aus Roßwein. Die 32-jährige Mama einer Vierjährigen braucht zwar keinen besonderen Tag, der die Bedürfnisse ihres Kindes in den Mittelpunkt stellt. Doch auch sie macht heute etwas Besonderes mit ihrer Tochter, für die sie sich nicht nur wünscht, dass sie ihren Platz im Leben findet, eine sichere Zukunft hat und gesund bleibt. Sondern auch: „Mehr Zeit mit ihren Eltern.“

Mehr Zeit ist auch ein Wunsch, den Mandy Böhle für sich und die von ihr betreuten Kinder hegt. Die 33-jährige Erzieherin im Evangelischen Kindergarten Döbeln verbindet mit dem Kindertag Erinnerungen an die eigene Kindheit. „Auch wenn Kinder generell etwas Besonderes sind und es keines extra Tages bedarf, um das zu feiern, mache ich mit meinem Sohn natürlich auch etwas Schönes.“ Für alle Kinder wünscht sie sich „von Herzen ein liebevolles, gewaltfreies Zuhause“, für die Steppkes in ihrer Einrichtung „mehr Zeit für jedes einzelne Kind.“ Denn: „Kinder sind unsere Zukunft und ich finde es traurig, dass es am Geld festgemacht wird, wie viele Erzieher sich um unsere Zukunft kümmern können.“

Was wünschen sich Erwachsene für ihre Kinder? Und welche Bedeutung hat der Internationale Kindertag für sie? Die DAZ war dazu mit dem Reportermobil unterwegs.

Von Manuela Engelmann

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