Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Zentrumsnah und modern – aus 27 Wohnungen werden zwölf
Region Döbeln Zentrumsnah und modern – aus 27 Wohnungen werden zwölf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 13.11.2016
Aus 27 mach 12: Kleine, verwinkelte Wohnungen sind im Zuge der Sanierung zu großzügig geschnittenen, hellen und modernen Wohneinheiten geworden. Quelle: Sven Bartsch
Anzeige
Döbeln

Leuchtend grün zeugen unter anderem die Balkone, die es an jeder der zwölf Wohnungen gibt, weithin von der Modernisierung. Mit der hat die TAG Wohnen auf den Bedarf auf dem Markt reagiert. „Große Wohnungen in stadtnaher Lage sind stark gefragt“, sagt Dirk Förster-Wehle, Leiter Immobilienmanagement bei der TAG. „Die kleinste Wohnung ist jetzt 46 Quadratmeter, die größte 123 groß“, sagt Projektverantwortlicher Andreas Hübner. Nichts erinnert hier mehr an die vielen kleinen, verschachtelten Wohnungen, die auch dunkel waren. Hell und freundlich, mit modernen geschnittenen Grundrissen, bieten die nun zwölf Wohneinheiten außerdem einen etwas höheren Standard als den normalen. Das fängt beim Bodenbelag an und hört bei den Sanitäranlagen auf. Die Sanierung war ein Versuch des Unternehmens, an einem kleineren ihrer Objekte auf neue Bedürfnisse potenzieller Mieter einzugehen.

Zu 80 Prozent leer war das Haus der TAG am Niedermarkt vor der Sanierung. „Alle verbliebenen Mieter haben von uns neue Wohnungen bekommen“, sagt Dirk Förster-Wehle, der stolz auf das Ergebnis der Sanierung ist und sehr zufrieden mit der Arbeit des Generalunternehmens B&O Wohnungswirtschaft. „Die Firma hat absolut termintreu und qualitativ gearbeitet.“

Jede Wohnung hat einen Balkon – mit Blick auf den Niedermarkt. Die oberste der beiden größten Wohnungen im Haus hat eine Art Loggia – dort wurde der Austritt ins Dach eingearbeitet. Die etwas modernere Ansicht des Hauses ist mit Hilfe neuer Balkone und eines neuen Anstriches gelungen. Im Zusammenspiel mit dem alten Mauerwerk und dem alten Putz wird die Entwicklung dokumentiert, die das Gebäude genommen hat. Dem fehlen nun nur noch die Briefkastenanlage, die gerade installiert wird, die Kellerboxen müssen noch eingebaut werden und die Mülltonnen aufgebaut. Dann können die ersten Mieter einziehen und werden dies zum 1. Dezember auch tun.

Stück für Stück arbeitet sich die TAG Wohnen mit der Sanierung und Modernisierung durch ihren Bestand. Bereits eingerüstet ist das Versorgungszentrum in Döbeln-Nord, die Badische Straße 3. Die wird komplett saniert – innen und außen. Die Bestandsmieter bleiben drin. Der Zahnarzt bekommt eine neue Praxis. Nach der Sanierung sind mindestens vier Gewerbeeinheiten frei und können gemietet werden, „Unser Wunsch ist es, ein komplettes Versorgungszentrum für die Bewohner von Döbeln-Nord hier zu etablieren“, so Förster-Wehle. Gerade in der Entscheidungsfindung sei man was die Sanierung der Bayrischen Straße 12 zum altengerechten Wohnen angeht. Noch in der Schublade liegt das Projekt Breite Straße/Zwingerstraße/Niedermarkt. Für den großen Block ist zeitnah nichts geplant. „Wir können immer nur eines nach dem anderen machen“, so Förster-Wehle.

Von Manuela Engelmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einen direkten Tatzeugen oder einen durchschlagenden Beweis gab es in diesem Fall naturgemäß nicht. Wohl aber ein Puzzlespiel aus Indizien, dass zusammengesetzt für das Gericht ein schlüssiges Bild ergab: Ein Mittdreißiger aus der Region Hartha hat als Vermögensberater die Unterschrift einer Kundin nachgemacht, um einen Abschluss vorzugaukeln.

Christian Farmbauer nannte Bürgermeister Ronald Kunze einen „Intrigenspieler“, jetzt landete der Fall vor Gericht: Weil sie die Grundgebühr der Fernwärmeversorgung als zu hoch empfanden verlangten Manuela und Christian Farmbauer ein Entgegenkommen der Wohnbau Hartha GmbH. Doch die beharrt auf ihren Standpunkt.

12.11.2016

Jahrelang hat es die Gemeinde Zschaitz-Ottewig zeitlich nicht geschafft, einen Fördermittelantrag für die Ausrüstung ihrer Ortsfeuerwehren zu stellen und dadurch einige Tausend Euro verpasst. In diesem Jahr soll sich das ändern: Der Antrag wurde pünktlich gestellt. 40 Prozent der geplanten 19 000 Euro könnten übernommen werden.

11.11.2016
Anzeige