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Döbeln Ziegra-Knobelsdorfer Kuchen wird aufgeteilt
Region Döbeln Ziegra-Knobelsdorfer Kuchen wird aufgeteilt
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20:21 03.04.2012

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Mit am Tisch saßen Döbelns Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU), Waldheims Bürgermeister Steffen Blech (CDU) und die Ziegra-Knobelsdorfer Bürgermeisterin Helga Busch (parteilos). Ebenso waren Stadt- und Gemeinderäte aus allen drei beteiligten Gemeinden eingeladen.

Die Zielrichtung ist klar: Nach einer Bürgerbefragung in der gesamten Gemeinde Ziegra-Knobelsdorf zeichnete sich ein sehr differenziertes Bild ab. Ortsteile, die näher an Waldheim liegen, tendierten mit deutlicher Mehrheit der Bürgerstimmen zu einem Anschluss an Waldheim. Ortschaften mit größerem Bezug zu Döbeln votierten mehrheitlich für Döbeln. Die Gemeinderäte stimmten einstimmig dafür, diesen Bürgerwillen zu akzeptieren und die Gemeinde zu teilen. Demnach sollen die Orte Meinsberg, Neuhausen, Gebersbach, Knobelsdorf, Rudelsdorf und Heyda zu Waldheim kommen. Ziegra, Limmritz, Forchheim, Stockhausen, Töpeln. Schweta, Pischwitz und Wöllsdorf werden Döbelner Ortsteile.

"Jetzt geht es um die Detailarbeit", war gestern aus dem Döbelner Rathaus zu erfahren. Nach mehreren kleinen Runden gab es nun die erste große Beratungsrunde. Die Stadt Döbeln wird nach Informationen von Stadtpressesprecher Thomas Mettcher ihren beratenden Eingliederungsausschuss wieder aktivieren, der bereits mit Ebersbach eine öffentlich rechtliche Vereinbarung ausgehandelt hat. Von Döbelner Seite gehörten dem Ausschuss Sven Liebhauser (CDU), Tino Gaumnitz (FDP), Hermann Mehner (SPD), Klaus Hajek (Freie Wähler), Dietmar Damm (Wir für Döbeln) und Lothar Schmidt (Die Linke) an. Denkbar ist auch, dass die beiden Ebersbacher Vertreter im Döbelner Stadtrat, Danilo Winkler und Uwe Winkler, mit ihren Erfahrungen einbezogen werden.

Die Eingemeindung von Ortsteilen der Gemeinde Ziegra-Knobelsdorf soll im nächsten Hauptausschuss am 12. April beraten und für den Stadtrat am 10. Mai ein Beschluss vorbereitet werden. Bis Jahresende muss alles rechtssicher vorbereitet werden. Denn mit Teilung der Gemeinde muss auch klar sein, wie der Bauhof mitsamt Personal und Technik, die Feuerwehr, die Finanzen und das Anlagevermögen zu teilen sind, welche Vorhaben vorangetrieben oder weitergeführt werden und wie in den Ortsteilen die Hochzeitsprämie vom Freistaat eingesetzt werden soll. Die Vereinbarung muss schließlich von allen beteiligten Parlamenten beschlossen und die Bürger beteiligt werden.

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