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Döbeln Zschaitzer Dorffest: Gemeinderat für frühe Vorbereitung und mehr Werbung
Region Döbeln Zschaitzer Dorffest: Gemeinderat für frühe Vorbereitung und mehr Werbung
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13:57 12.09.2016
Startschuss zum Dorf- und Vereinsfest 2017: Der Zschaitzer Bürgermeister Immo Barkawitz sucht mehr Helfer für die Organisation. Quelle: DAZ-Archiv
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Zschaitz

„Die Aufbruchsstimmung vom Anfang, als ich Bürgermeister wurde, ist etwas abgeebbt“, sagte das Zschaitz-Ottewiger Gemeindeoberhaupt Immo Barkawitz zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung zum Thema Dorf- und Vereinsfest 2017. Zwar sei die diesjährige Wiederbelebung nach fünf Jahren durchaus gut angekommen und ein weiteres Fest daher erwünscht. Dem Bürgermeister sind es aber zu wenige Schultern, auf denen die Last der Vorbereitung und Durchführung verteilt ist. „Einige sind raus, andere schon stark engagiert in Vereinen, bei der Feuerwehr und ihrer Arbeit. Wir müssen mehr Mitstreiter auch außerhalb der Vereine suchen“, wandte sich Barkawitz an die Gemeinderäte.

Die hatten durchaus Lösungsansätze für eine Neuauflage im kommenden Jahr zu bieten. „Wir brauchen eine neue Strategie. Wir müssten uns schon im Dezember oder Januar zusammensetzen. Wenn wir zeitig wissen, was wir wollen, dann ist es leichter, die Aufgaben zu verteilen“, schlug Ina Plato vor. Zudem solle bei den ersten Organisationstreffen nicht nur ein Mitglied pro Verein dabei sein, sondern mehrere. Dazu Helfer aus Kita, Bauhof und den Untergruppen der Vereine.

Kerstin Konrad brachte einen Koordinator ins Spiel, der alles lenkt. Darunter könnten drei bis vier Arbeitsgruppen einzelne Aspekte des Festes planen. Die Führung könne aber nicht wieder dem Bürgermeister aufgehalst werden. Ina Plato schlug vor, stattdessen einen engagierten Rentner anzusprechen. Immo Barkawitz will dies im nächsten Amtsblatt ausschreiben und ehemalige Mitglieder des Dorfclubs ansprechen.

Mit mehr Vorlauf, so Plato, sei auch ein breiteres Angebot beim Essen und Trinken und dadurch mehr Umsatz zu erzielen. Dabei helfe auch ein ausgefeilteres Rahmenprogramm. „Das darf dann eben nicht nur 15 Minuten gehen, sondern eine Stunde. Es kommen mehr Leute, sie bleiben länger und geben mehr Geld aus“, sagte Plato. In diesem Punkt stimmte auch Ronald Göllnitz zu. „Nächstes Jahr haben wir keine WM oder EM. Dazu brauchen wir ein richtiges Rahmenprogramm“, sagt er.

Zudem müsse das Fest stärker beworben werden. „Wir sollten schon an der B169 Schilder aufhängen. Und die Werbebanner sollten schon sieben Wochen vorher hängen. Das ist ähnlich wie beim Sommerkino, das wird zu wenig beworben“, meinte Göllnitz. Dann könnte auch der vom Bürgermeister vermisste Enthusiasmus zurückkehren.

Von Sebastian Fink

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