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Döbeln Zschaitzer Kita-Leiterin wird zum „Sammeldrachen“
Region Döbeln Zschaitzer Kita-Leiterin wird zum „Sammeldrachen“
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22:00 02.12.2016
Kita-Leiterin Ina Beier und ihre „Waldspatzen“ haben schon fleißig Toner gesammelt. Die Kiste sollte am besten mehrfach voll werden, um die besten Preise einzuheimsen. Quelle: Sven Bartsch
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Zschaitz

Die Kindertagesstätte „Waldspatzen“ in Zschaitz will in den nächsten zwölf Monaten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Toner und Druckerpatronen, die ungenutzt im Elektroschrott landen, werden zur Wiederverwertung gesammelt. Die Kita tauscht sie dann über die bundesweite Aktion Sammeldrache gegen Grüne Umweltpunkte (GUP) ein, um Preise für die Kinder zu erhalten.

„Die Idee kam vom Elternbeirat der Kita. Alles, was einen Chip dran hat und Althandys, die noch funktionieren, werden gesammelt und wenn die Kiste voll ist, wird der Inhalt abgeholt“, erklärt Kita-Leiterin Ina Beier begeistert. Sie ist bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und hat ihre alten Tintendruckerpatronen von zu Hause mitgebracht. Zu den Öffnungszeiten der Einrichtung kann ab sofort jeder seine Altteile mitbringen.

Was dazu gehört und was nicht, haben die Organisatoren der Aktion – die Firma Interseroh aus dem niedersächsischen Melle – unter www.sammeldrache.de aufgeführt: Alle gängigen Original-Kartuschen und -Patronen aus Laser- und Tintenstrahldruckern sowie Laserkopierern und -faxgeräten. Tonerkartuschen enthalten vielfach eine Fotoleitertrommel unter einer Klappe. Tintenpatronen haben einen elektronischen Chip ähnlich wie bei einer SIM-Karte. Dazu kommen gebrauchsfähige Handys.

Nicht gewünscht sind: Tintentanks und Tonerbehälter (auch Nachfüll- oder Resttonerbehälter genannt). Als Faustregel gilt: Tonerbehälter befinden sich meist in (Groß-)Kopierern und enthalten keine elektronischen Teile. Tintentanks besitzen keine Druckköpfe mit Düsen und Platinen. Ebenfalls nicht geeignet sind: Farbbänder, Büromaterial, Elektroschrott, Kunststoffteile, Kartonagen, Batterien, Akkus, Lebensmittelreste und Abfall.

Ina Beier will sich die ganze Sache jetzt für ein Jahr ansehen. „Die Aktion ist nicht verpflichtend. Wenn ich merke, es gibt keine Resonanz, dann lassen wir es wieder“, sagt sie. Dennoch hofft sie auf viele Spenden in der Box, denn für die GUPs gibt es Preise wie Kinderbücher, Fußbälle, Spiele und sogar Kita-Möbel.

Von Sebastian Fink

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