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Döbeln Zschaitzer zufrieden mit B 169-Votum
Region Döbeln Zschaitzer zufrieden mit B 169-Votum
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23:00 14.04.2017
Wir die künftige B 169 tatsächlich hinter dem Ostrauer Gewerbegebiet verlegt, rutscht sie ganz aus dem Gemeindegebiet Zschaitz-Ottewig heraus. Quelle: Sven Bartsch (Archiv)
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Zschaitz/Ostrau

Von der geplanten Neutrassierung der B 169 zwischen Salbitz und dem Autobahnanschluss Döbeln-Nord (die DAZ berichtete) ist zwar die Gemeinde Ostrau am stärksten betroffen. Jedoch liegen auch Zschaitz-Ottewig und Großweitzschen an und müssen sich zur Frage, wo die Straßen entlang führen soll äußern. In Großweitzschen wird dies in der kommenden Gemeinderatssitzung übernächste Woche geschehen, in Zschaitz ist die Entscheidung mit dem Ostrauer Votum vom Dienstagabend für die Variante über Land hinter dem Gewerbegebiet und der Milchviehanlage entlang bereits automatisch mit gefallen. „Wir werden ja nur im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft mit Ostrau mit gefragt“, sagte der Zschaitzer Bürgermeister Immo Barkawitz (Freie Wähler) der DAZ.

Dennoch seien einige Zschaitzer Gemeinderäte vergangene Woche bei der Vorstellung der drei Varianten durch das Lasuv dabei gewesen. Zur Ratssitzung am Montagabend in Zschaitz wurde dann noch einmal debattiert. „Wir haben darüber gesprochen und sind uns einig, dass wir die dörflichen Strukturen erhalten wollen und dass nicht so viel landwirtschaftlicher Verkehr durch die Ortschaften rollt“, sagte Barkawitz mit Blick auf Variante eins durch Ostrau, wodurch der Landwirtschaftsverkehr zum Teil gezwungen wäre, Kommunal- und Kreisstraßen zu nutzen, da die neue B 169 als Schnellstraße für Traktoren und Co. nicht zugelassen wird. Dadurch würden nicht nur Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer leiden, sondern auch die Straßen selbst.

Ein weiterer Vorteil für Zschaitz-Ottewig durch Variante drei hat Barkawitz ausgemacht: „Mit dieser Trassenführung verschwindet die B 169 komplett aus unserem Gemeindegebiet.“ Gleichzeitig würde sich für die Zschaitz-Ottewiger in Sachen Zufahrt zur Bundesstraße wenig ändern. Die Anbindung übers Wolfsgut würde lediglich weiter nach Westen verlängert zur neuen Auffahrt bei Gallschütz. Zudem bliebe die Gemeinde weiter in Richtung Noschkowitz und Döschütz verbunden.

Von Sebastian Fink

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