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Döbeln Zschepplitzer Gehweg im Januar fertig
Region Döbeln Zschepplitzer Gehweg im Januar fertig
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22:00 12.12.2016
Großweitzschens Bürgermeister Ulrich Fleischer (parteilos) freut sich, dass es am Zschepplitzer Gehweg so schnell voran geht. Quelle: Natasha Allner (Archiv)
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Zschepplitz/Großweitzschen

Richtig Fahrt aufgenommen haben die Bauarbeiten am Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt in Zschepplitz. Nur knapp zwei Wochen nach der Auftragsvergabe durch den Großweitzschener Gemeinderat ist die Schwarzdecke auf einem rund 300 Quadratmeter großen Abschnitt des Fußweges bereits aufgetragen. „Da hat man sich wirklich beeilt. Wahrscheinlich wollte man vor Weihnachten fertig sein, weil dann auch in den Mischanlagen die Räder stillstehen“, lobte Großweitzschens Bürgermeister Ulrich Fleischer (parteilos), die von Stromversorger Envia gelenkten Bauarbeiten.

In der genannten Ratssitzung hatten die Gemeinderäte zuvor den Weg für die etwa 14 000 Euro teure Sanierung frei gemacht. „Wir können uns hier die Schachtleistung der Envia zu Nutze machen und unsere Masthülsen gleich mit setzen lassen“, sagte Fleischer in der Sitzung. Weil für die neu zu verlegenden Stromkabel 80 Zentimeter des zwei Meter breiten Fußweges aufgeschnitten werden mussten, wollte man den ohnehin betagten Fußweg nicht mehr flicken. „Der stammt noch aus frühester DDR-Zeit. Wir wollen gleich die gesamte Fläche in einen ordentlichen Zustand versetzen“, erklärte der Bürgermeister. Zudem werde durch neue Abflüsse, die der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal setzt, auch eine ordentliche Entwässerung gewährleistet.

Vor dem Beschluss kam aus der Reihen der Räte der Vorschlag, die Fläche vielleicht doch lieber zu pflastern, um eine längere Haltbarkeit zu erzielen und bei künftigen Arbeiten am Fußweg nicht wieder einen Flickenteppich zu erhalten. Da nun aber alle Medien neu verlegt sind und für einen künftigen Breitbandausbau auch Leerohr verlegt wurde, nahmen die Räte von dieser wesentlich teureren Variante wieder Abstand.

Wie lange die Dauerbaustelle in Zschepplitz noch bestehen bleibt, ist derzeit noch nicht sicher. Der Anteil der Gemeinde bezogenen Arbeiten werde bis Ende Januar „auf alle Fälle“ erledigt sein“, sagte Fleischer der DAZ. Noch fehlen die neuen Lichtmasten, die im Frühjahr aufgestellt werden sollen. Das hänge davon ab, wie schnell die Envia mit der Verkabelung der Hausanschlüsse vorankomme, so Fleischer.

Von Sebastian Fink

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