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Döbeln Zschopauknirpse auf Tuchfühlung mit Reinsdorfer Milchkühen
Region Döbeln Zschopauknirpse auf Tuchfühlung mit Reinsdorfer Milchkühen
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00:22 22.10.2017
Julia Huhn, Auszubildende bei der Reinsdorfer Agrargenossenschaft, zeigt den Zschopauknirpsen die Kälber. Quelle: Sven Bartsch
Reinsdorf/Waldheim

Die Kindergartenkinder der Waldheimer Kita „Zschopauknirpse“ besuchten am Donnerstag die Reinsdorfer Agrargenossenschaft, um einmal mit eigenen Augen zu sehen, wo eigentlich die Milch herkommt. Zwischen flauschigen Kälbern und rotierendem Melkrondell zeigten unter anderem Ekkehard Thiele (Chef Agrargenossenschaft) und die Auszubildende Julia Huhn den rund 50 Kindern, wie in Reinsdorf der Hase – oder eben die Kuh – läuft.

„Viele Kinder kennen das schon, weil sie dörflich wohnen. Aber es gibt eben auch noch einige, denen hier noch Wissen vermittelt werden kann“, erklärte Juliane Enke, Leiterin der „Zschopauknirpse“. 550 Milchkühe stehen derzeit bei der Genossenschaft im Stall. „Pro Tag werden zurzeit etwa 15.500 Liter Milch produziert“, verriet Thiele.

Die Kindergartenkinder der Waldheimer Kita „Zschopauknirpse“ besuchten am Donnerstag die Reinsdorfer Agrargenossenschaft, um einmal mit eigenen Augen zu sehen, wo eigentlich die Milch herkommt.

Der Abstecher nach Reinsdorf fand im Rahmen des EU-Schulprogramms für Obst, Gemüse und Milch statt, an dem auch die Waldheimer Kita teilnimmt. „Der Andrang war extrem groß und das Bewerbungsformular entsprechend schnell dicht. Wir hatten Glück, weil ich uns schnell angemeldet habe“, sagte Enke. So steht die komplette Woche ganz im Zeichen der Milch. Am Montag starteten die Kinder mit einem Kuhpuppentheater in den Tag, Dienstag wurden Kuhmasken gebastelt und gemalt. Am Mittwoch wurde experimentiert. Milch lässt sich nämlich auch als Geheimtinte verwenden, die auf dem Papier erst sichtbar wird, wenn man mit einem Bügeleisen über die beschrieben Stellen streicht. Am Freitag lassen es sich die Zschopauknirpse noch mal so richtig gutgehen, backen Kuchen und machen Pudding.

Die Milch kommt dafür von einem Lieferanten aus Flöha – 0,2 Liter werden jeden Tag pro Kind zur Verfügung gestellt. Durch das Schulmilchprogramm wird das zu 100 Prozent aus dem Fördermitteltopf bezahlt. Einzige Vorgabe: Die dadurch finanzierte Milch aus dem Programm darf nur zum Trinken benutzt werden

Von André Pitz

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