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Döbeln Zumba-Kurs: Das Adrenalin treibt mich an
Region Döbeln Zumba-Kurs: Das Adrenalin treibt mich an
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23:35 19.10.2012

"Das Adrenalin treibt mich an"

Limmritzer Faschingstänzerin Anke Förster gibt Zumba-Kurse im Checkpoint mit über hundert Leuten

Die ersten Zumba-Fans sind 18 Uhr dran, die nächste Gruppe eine Stunde später. "Manche bleiben und hängen nach der ersten auch noch die zweite Stunde dran." Besonders verrückt sind die Waldheimer Zumba-Fans auf die schnellen Lieder. "Das wird am liebsten getanzt", so Anke Förster. "Am Ende bin ich zwar immer völlig durchgeschwitzt, aber das Adrenalin, was dabei erzeugt wird, treibt mich weiter an."

Mitmachen kann jeder, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. "Das schätzen die Leute an uns. Jeder kann kommen, wann es ihm passt", so die ausgebildete Zumba-Trainerin. Seit Dezember darf sie offiziell unterrichten. "Wir haben eine dreitägige Ausbildung in Budapest gemacht. Alle anderen Kurse in Deutschland waren ausgebucht." Es herrscht Zumba-Fieber in Deutschland und jetzt auch in Massanei. Choreografie und Musik wählt Anke Förster selber aus. Die Liebe zum Zumba kam bei ihr eher zufällig, wie sie schildert: "Ich war letztes Jahr bei einer Faschingsveranstaltung und dort gab jemand einen Zumba-Kurs."

Das hat ihr so gut gefallen, dass sie ihre Chefs Lutz Iwan und Thorsten Hartwig im Welwel überzeugte, auch solche Kurse anzubieten. Seitdem gibt Anke Förster sowohl in Döbeln als auch im Waldheimer Ortsteil Massanei Kurse. "Die Stimmung hier ist phänomenal. Die Leute gehen richtig ab und reißen mich immer wieder mit", so die Döbelnerin. Dabei hat sie ihre Begeisterung für das Tanzen eigentlich in Ziegra-Knobelsdorfer Gefilden entdeckt, genau genommen beim Training der Tanzeinlagen für die Faschingsveranstaltungen des Limmritzer Faschingsclubs, der unter anderem in der alten Schule des Ortes trainierte. "Seit 14 Jahren bin ich im Limmritzer Faschingsclub Mitglied", verrät Anke Förster. Dort tanze ich schon immer begeistert mit."

Wie entsteht denn nun eigentlich ein Zumba-Lied und die passenden Schritte dazu? "Ich höre mir ein Lied an und versuche mir im Kopf die Choreografie zu erarbeiten. Das kann schon mal drei, manchmal auch vier Stunden dauern, bis ich ein Lied fertig habe."

Fast alle Kursteilnehmer sind weiblich. Nur ganz selten mischt sich auch mal ein Junge unter die Tänzerinnen. Mit neun Liedern fing Anke Förster ihren Kurs an. "Je nachdem, wie schnell die Teilnehmer damit klar kommen, wird die Choreografie schwerer und es kommen auch neue Lieder dazu."

Um ihre Schützlinge besser kennen zu lernen, veranstaltete Anke Förster zusammen mit dem und im "Checkpoint" eine "Zumba-Party". Dort wurde getanzt, gequatscht und sich beschnuppert. Stephanie Jankowski

Vom Fasching in Limmritz zum Zumba in Massanei: Anke Förster bringt im Checkpoint die Massen zum Schwitzen. Foto: S. Jankowski

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