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Döbeln Zusätzlicher Schulbushalt für Harthaer Schüler
Region Döbeln Zusätzlicher Schulbushalt für Harthaer Schüler
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15:53 30.05.2016
Ab August kommen Harthaer Schüler nach Schulschluss leichter zurück nach Döbeln. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Die Pestalozzi-Oberschule startet im August mit 45 Neuanmeldungen in das neue Schuljahr. Das reicht aus, um gleich zwei fünfte Klassen aufmachen zu können. Unter den Neulingen finden sich jedoch nicht nur Kinder aus dem Harthaer Schulbezirk. Auch zwei Döbelner werden schon bald in der Froschstadt die Schulbank drücken. Damit die problemfrei den Heimweg antreten können, ohne auf ihre Eltern mit Auto angewiesen zu sein, wird es mit dem Stichtag 8. August einen zusätzlichen Halt der Regiobus-Linie 922 geben. Die kommt aus Waldheim und fährt über Hartha weiter nach Döbeln. Genutzt werden soll dafür der direkt an der Pestalozzi-Schule liegende Haltepunkt in der Richard-Wagner-Straße. Von dort aus wird es dann ab 14.39 Uhr aus weiter Richtung Döbeln gehen. Die Haltezeiten ab Dresdner Straße/Park würden sich auf dieser Tour im jeweils zwei Minuten nach hinten verschieben, wie das zuständige Unternehmen Regiobus auf Anfrage der DAZ mitteilt „Die Schüler können dadurch ihren Weg von der Schule nach Hause noch besser als vorher bewältigen“, freut sich Oberschulleiterin Kerstin Wilde. Neben den beiden aus Döbeln stammenden Fünftklässlern in spe profitieren davon auch noch andere Schüler. Aktuell besuchen etwa zehn weitere Döbelner die höheren Klassen der Oberschule.

Um den neuen Halt hat man sich bei der Pesta selbst bemüht. „Die Kommunikation lief komplett über uns“, so Wilde. Die Regiobus thematisierte den Wunsch Anfang Mai zur Regionalplanung, in der die Fahrpläne abgestimmt werden. „Wir hatten das Unternehmen auch schon vorab angeschrieben, ob der zusätzliche Halt möglich wäre“, erklärt die Schulleiterin. „Jetzt bin ich sehr froh und dankbar, dass das auch so geklappt hat. Das zeigt einfach: ’Wenn es geht, dann wird auch gemacht’.“

Schon im Vorfeld setzte sich die Schule mit den Eltern zusammen, um über den Transport zu sprechen. „Außerdem wussten wir ja bereits von den größeren Schülern, dass die Zeit nach dem letzten Unterrichtsblock relativ knapp bemessen ist“, verrät Wilde. So mussten die betroffenen Kinder bis jetzt entweder einen sportlichen Sprint hinlegen, um den Bus an der Zentral-Haltestelle zu erwischen oder längere Zeit auf den nächsten warten. „Mit der neuen Haltestelle können sie das jetzt ganz bequem schaffen. Das ist auch ab Herbst toll, wenn es wieder kälter wird. Dann müssen die Kinder nicht lange in der Kälte stehen oder können kurz in der warmen Schule warten.“

Von André Pitz

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