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Döbeln Zwei Mitarbeiter fangen im April an
Region Döbeln Zwei Mitarbeiter fangen im April an
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18:00 19.03.2018
Das Kirchgemeindehaus soll zukünftig ein Bürgerhaus werden. Jetzt sind zwei Mitarbeiterinnen angestellt worden, um das Projekt zu testen und zum Laufen zu bringen. Quelle: Olaf Büchel
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Rosswein

Ihre erste Aufgabe, so Bürgermeister Veit Linder (parteilos), wird es sein, ein geeignetes Ladenlokal in der Stadt zu finden, in dem sie dann für zunächst zwei Jahre arbeiten und Anlaufpunkt für Ideen und Vorschläge sind. Dabei handelt es sich um eine Art Probelauf für das zukünftige Bürgerhaus. Herausgefunden werden soll dabei, wie wichtig und erforderlich ein Bürgerhaus für die Roßweiner tatsächlich ist. In diesen zwei Jahren sollen außerdem erste Veranstaltungen ausprobiert werden. Die beiden Frauen halten für alles die Fäden in der Hand. Finanziert wird die Personalstelle zu 95 Prozent über das Förderprogramm Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung, Gesamtmaßnahme Roßwein Mitte. Bis eine geeignete Räumlichkeit in der Stadt gefunden ist, bekommen die Frauen ein Büro im Rathaus, von dem aus sie arbeiten und wo sie ansprechbar sein werden. Veit Lindner ist sich sicher, dass die beiden auf der Suche schnell fündig werden und zeitnah „ausziehen“ können. „Es sind genügend freie Räume verfügbar“, sagt er.

Die Gründung eines Vereins, der sich ursprünglich als Träger um das Bürgerhaus und die Auslastung mit Veranstaltungen und Angeboten kümmern soll, ist erst einmal nicht vorgesehen, weil nicht zwingend erforderlich. Fördermittel können auch über die Stadt beantragt werden. Das zukünftige Bürgerhaus – das Kirchgemeindehaus – muss saniert werden. Für Dach, Fenster, Fassade und später entsprechende Sanitäranlagen sind rund 400 000 Euro Fördermittel beantragt, aber noch nicht genehmigt worden. Die kommenden zwei Jahre sind eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob in der Stadt der Bedarf für ein Bürgerhaus in der geplanten Größe besteht – bevor man die große Investition anschiebt.

Von Manuela Engelmann

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