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Eilenburg 1990: Donath-Brüder starten durch
Region Eilenburg 1990: Donath-Brüder starten durch
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00:25 30.06.2015
Jürgen (links) und Siegfried Donath feiern mit ihrem Unternehmen heute das 25-jährige Jubiläum. Foto: Quelle: Steffen Brost
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Doberschütz

Zu DDR-Zeiten lernte Siegfried Donath Fußbodenleger und besserte sein Gehalt gemeinsam mit Bruder Jürgen bei der Feierabendarbeit auf. "Wir sind damals oft bei Leuten gewesen und haben Fußböden verlegt. Der Auftraggeber musste nur das Material beschaffen. Und das war zu DDR-Zeiten nicht immer einfach. Aber damals hatte Handwerk noch goldenen Boden", erinnert sich Jürgen Donath.

Mit der Wende mussten sich die Brüder neu orientieren. Zwar hatte Jürgen, der jüngere, bereits einen Studienplatz für Maschinenbau in der Tasche, doch er gründete mit seinem Bruder Siegfried das Unternehmen. "Damals unterstützte uns unser Onkel im Westen. Der hatte die Kontakte und half bei der Grundausstattung und den Warenträgern. Er bürgte bei Geld und baute die Beziehungen zu Lieferanten auf. Das war ungeheuer wichtig", erzählt Donath weiter.

Schnell waren beide auf diese Hilfe nicht mehr angewiesen. Das Geschäft boomte. Die Auftragsbücher waren randvoll. Überall wurde gebaut. Mit zwei Leuten begannen die Donaths 1990. Mittlerweile sind es 15 und das Geschäft floriert nach wie vor. "Unsere Auftragsbücher sind auch heute recht voll. Zwar gibt es auch mal Flauten, aber wir versuchen, immer am Ball zu bleiben", erklärt Jürgen Donath. 1994 wurde eine neue Verkaufsfläche von 600 Quadratmetern angebaut und das Sortiment auf Tapeten, Farben, Gardinen, Dekostoffe, Sonnen- und Insektenschutz erweitert. Vor fünf Jahren investierten die Brüder erneut: in ein Parkettstudio.

Heute stehen die Türen offen, wird das 25-Jährige begangen. Von 10 bis 18 Uhr geht es auf dem Firmengelände rund. Während die Erwachsenen hinter die Kulissen blicken können, gibt es für die kleinen Besucher Ponyreiten, Hüpfburg und ein Glücksrad. Der Erlös fließt in die Kinder- und Jugendabteilung des SV Frisch-Auf Doberschütz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.06.2015
Von Steffen Brost

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