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300 Gäste kommen zum ersten sächsischen Abenteuerland-Festival nach Eilenburg

Live-Vorträge 300 Gäste kommen zum ersten sächsischen Abenteuerland-Festival nach Eilenburg

Einen ganzen Tag lang Reise.Abenteuer erleben – das konnten Interessierte am Sonntag einen ganzen Tag in Eilenburg. Roland Kock hatte das erste sächsische Abenteuerland-Festival organisiert. Rund 300 Gäste kamen ins Eilenburger Bürgerhaus.

Niels Schulz beim Vortrag zum richtigen Fotografieren.

Quelle: Anke Herold

Eilenburg. Interessant, faszinierend, ein bisschen gefährlich und ungewiss – Expeditionen ins Unbekannte haben bis heute nichts an ihrem Reiz verloren. Noch immer gibt es sie, die Abenteurer, die ihre Reisen in die Fremde in Bild und Ton festhalten und deren Dokumentationen immer wieder gern Beachtung geschenkt wird. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder der Besuch in die entlegendsten Winkel der Welt, nichts schreckt die Männer und Frauen auf ihren Touren ab. Was sich teilweise hinter jenen Unternehmungen verbirgt, welche Vorbereitungen, Schwierigkeiten und Erlebnisse sich auftun, das konnten alle Neugierigen am Sonntag beim 1. Sächsischen Abenteuerfestival im Eilenburger Bürgerhaus hautnah miterleben.

300 Besucher bei der Premiere

Der Premiere folgten gut 300 Besucher, die sich von Fotografen, Weltenbummlern und Radlern in Live-Reportagen, Dia- und Kurzvorträgen in die Abenteuerwelt entführen ließen. Festivalorganisator Roland Kock, selbst Reisender, berichtete über seinen Trip durch die Weite Alaskas gleich zu Beginn. Zudem freute er sich, den namhaften Tier- und Naturfotografen Norbert Rosing, der seit mehr als 20 Jahren mit der Fotokamera unterwegs ist, am Nachmittag begrüßen zu können. Er berichtete über seine Zeit in der Arktis Kanadas, in der er dort Eisbären porträtierte und dabei den „weißen Riesen“ ganz nah kam. „Bei der Suche der Referenten wollte ich unbedingt auch einen Abenteurer, der per Rad unterwegs war, dabei haben. Bei der Recherche bin ich auf Frank Bienewald gestoßen. Der Dresdner fuhr von Sachsen bist nach Indien und das mit einem gebrauchten Fahrrad“, lässt Kock vor der Live-Reportage Bienewalds wissen.

Rad-Fahrt nach Indien

In spannenden Bildern berichtete der Fotograf und Physiotherapeut von den überwältigenden Eindrücke, Höhen und Tiefen seiner Fahrradfahrt nach Indien. Fast zwei Jahre lange dauerte seine Reise mit dem gebrauchten Drahtesel ins Unbekannte. Anfänglich oft mit dem Gedanken wieder umzukehren, behielt der trainierte Radsport-Freund jedoch das Ziel im Blick und ließ sich auf das ungewöhnliche Vorhaben ein. Nur mit Isomatte und Schlafsack als Gepäck fuhr er über den Balkan, die Türkei, Iran und Pakistan bis nach Indien. Auf den kilometerlangen Strecken traf er auf gastfreundliche Menschen mit beeindruckender Kultur. Dabei kam er den Einwohnern ungewöhnlich nah, nutzte die von ihnen angebotenen Schlafgelegenheiten. Darüber hinaus nächtigte er teilweise auch in Moscheen, auf einem Polizeistützpunkt, selbst in einem Nonnenkloster konnte er unterkommen, vermittelte der Dresdner in seinem umfangreichen Vortrag.

Foto-Experte gibt Tipps fürs ideale Foto

Kein Reisebericht ohne opulente Bilder. Wie diese entstehen und vor allem gelingen können – auch das war Thema am Sonntagnachmittag. Fotojournalist Niels Schulz aus Torgau informierte über das notwendige technischen Know How und den richtigen Blick fürs Motiv. Der Naturfreund lieferte einen theoretischen Abriss zum Fotografieren von Tieren, Landschaften und Lichtstimmungen. Dem mehrfachen Preisträger lauschten auch Michael Kretzschmar und Heike Thomas. „Wir sind aus Leipzig extra hergekommen, um uns heute die Reportagen anzuhören, denn wir reisen selbst gern durch die Welt und wollen uns außerdem Tricks und Kniffe fürs Fotografieren unserer Reisen mit nach Hause zunehmen“, erklärt das Paar im Vortragsraum.

Von Anke Herold

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