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Eilenburg "All die Jahre sehr gut gewirtschaftet"
Region Eilenburg "All die Jahre sehr gut gewirtschaftet"
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14:24 19.05.2015
"20 Jahre Papier aus Sachsen" - für alle Mitarbeiter gibt es gestern ein Erinnerungs-T-Shirt, zeigen Ellen Rößler und Anja Weihmann (rechts). Quelle: Heike Liesaus

Am Abend des 31. August 1994 war das erste Papier am sogenannten Poperoller aufgewickelt worden. Sie war über etliche Jahre Nummer eins im weltweiten Produktivitätsvergleich, muss ihn auch heute nicht scheuen. Für die Geburtstagsparty war ein Festzelt vorm Haupteingang aufgebaut. Das Kantinen-Team hatte ein Buffett aus Paletten kreiert. Es duftete appetitlich nach Deftigem. Auch gestern blieb die Maschine nicht ohne Aufsicht. Wer ansonsten, zum Beispiel wegen der Schichten, nicht dabei sein konnte, wird dank Bon-System ein wenig nachfeiern können.

Selbst wenn die Papierindustrie derzeit nicht gerade rosige Zeiten durchlebt, die größere Feste zulassen, den 240 Mitarbeitern sollte gedankt und der runde Anlass gefeiert werden. Geschäftsführer Ulrich Höke sprach es auch in seiner Rede an: "Zugegebenermaßen war im letzten Jahr konzernbedingt der Focus auf Kostensenkungsprogramme gelegt. Kosten im Griff zu halten, wird natürlich immer eine unserer Aufgaben sein. Aber wir wollen nicht nur jammern, schließlich haben wir all die Jahre sehr gut gewirtschaftet. Sie alle haben eine nAnteil am Erfolg von Sachsen Papier durch Ihre Einsatzfreude und Leistungsfähigkeit." In den vergangenen 20 Jahren habe das Werk immer schwarze Zahlen geschrieben, konnte im Konzern mit positiven Ergebnissen punkten. Das werde so bleiben. Papier werde es immer geben, wenn auch auf niedrigerem Mengenniveau. Aber es würden derzeit ebenfalls neue Produkte entwickelt.

Was ansonsten bei Stora Enso neben der Papiermaschine läuft, war bei der Zusammenkunft ebenfalls mitzubekommen: Zum Beispiel der Wettbewerb "IdeenReich". Themen seien nicht nur Wirtschaftlichkeit und Kostendruck, sondern auch Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Jeder könne Vorschläge einreichen. Lob gab es für die Einführung der neuen Arbeitssicherheitssoftware und für die Mitarbeiter, die in Sachen Feuerlöschgruppe und Ausbildung zum Verhalten bei Bränden engagiert sind. Die betrieblichen Floriansjünger würden noch in diesem Jahr ein neues Fahrzeug übernehmen können, hieß es. Andere wiederum sind mit Gesundheitsmanagement im Betrieb betraut. Gerlind Renner habe auch schon für die Teilnahme einer Reihe von Mitarbeitern, die sich durch Sport fit halten, an diversen Laufveranstaltungen gesorgt. Dabei seien die T-Shirts "20 Jahre Papier aus Sachsen" schon mal zum Einsatz gekommen, die gestern alle als Geschenk erhielten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.09.2014
Liesaus, Heike

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