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Eilenburg Ansturm auf zwei und vier Beinen
Region Eilenburg Ansturm auf zwei und vier Beinen
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09:07 14.05.2010
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Eilenburg

Der Vereinsvorsitzende freute sich, dass die Zahl der teilnehmenden Vierbeiner von Jahr zu Jahr steigt. Der Club veranstaltet regelmäßig Windhundrennen und Ausstellungen. Das Nichtwindhunderennen entspricht dem Wunsch jener Hundefreunde, die ihren Lieblingen anderer Rassen den Rennspaß gönnen wollten.

Eilenburg. „Mit diesem Ansturm haben wir nicht gerechnet“, freute sich Dietmar Lemm. Der Windhundclub Eilenburg lud am Donnerstag zum Nichtwindhunderennen und aus allen Himmelsrichtungen reisten die Tierfreunde an. Der Vereinsvorsitzende freute sich, dass die Zahl der teilnehmenden Vierbeiner von Jahr zu Jahr steigt.

Mittlerweile ist das Event zu einer beliebten Tradition am Männertag geworden. Bernd Uhde aus Eilenburg ging mit seiner Mischlingshündin zum zweiten Mal an den Start. „Nelli hat sichtlich Spaß, die 80 Meter lange Strecke abzuwetzen“, zeigte sich der Hundebesitzer sicher. Für Leo, den Deutschen Kurzhaarrüden aus Badrina, war das Ganze noch mit viel Aufregung verbunden. „So viele Hunde ringsumher ist er nicht gewöhnt“, erzählte sein Frauchen Silke Gast. Trotzdem hatten beide viel Spaß am hundesportlichen Freizeitvergnügen. „Dieser Tag ist für Mensch und Tier eine willkommene Abwechslung und ein besonderes Erlebnis“, fügte Jens Müller aus dem Doberschützer Ortsteil Mölbitz hinzu und lobte die familiäre Atmosphäre. Der junge Mann kam mit Freundin Katrin Jung und seinem Hütehundmix Balou.

Zum Nichtwindhunderennen sind alle Rassen zugelassen, „Natürlich rennt die Dogge nicht mit dem kleinen Pinscher um die Wette“, erklärte Lemm. Alle teilnehmenden Tiere wurden in Größenklassen eingeteilt und bewertet. Das traf zum einen beim Lauf zu, bei dem die Zeit gemessen wurde. Die Jury bewertete bei der anschließenden Ausstellung innerhalb der Gruppen Auftreten, Verhalten, Schönheit und Gesamteindruck der Vierbeiner. Viele Preise und Pokale konnten vergeben werden, aber im Vordergrund stand der Spaß. Der kleinste Rennteilnehmer war Dusti, ein Chihuahua – die kleinste Hunderasse der Welt. Otti, eine Deutsche Dogge, der größte Hund des Tages. Im September feiert der Windhundclub seinen 80. Geburtstag mit Ausstellung, Festveranstaltung und Windhundrennen.

Heike Nyari

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