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Eilenburg Auch 2014 wieder Trubel im September am Haus VI
Region Eilenburg Auch 2014 wieder Trubel im September am Haus VI
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15:55 19.05.2015
Die jungen Akteure der Freigeister bekommen auch von Familienangehörigen Unterstützung für ihr anspruchsvolles Projekt eines Marktes der Vereine. Quelle: Karin Rieck

So mancher Gast hätte sich vor der Hitze auf dem Platz am Jugendhaus VI zwar gern unter mehr Sonnenschirmen Schutz im Schatten gesucht. Aber kaum war das bunte Spektakel gestartet, strömten Jung und Alt herbei, um zu gucken, was die Vereine so zu bieten haben und wen man so trifft.

Der Eilenburger Verein der Freigeister hatte anlässlich der Woche der Senioren sein jährliches Kinderfest erstmals zu einem Vereine-Markt umfunktioniert. Eifrige Akteure um die Projektleiter Thomas Hammer, Martin Vogler und Max Seehaus rührten fleißig die Werbetrommel, verteilten 1000 Flyer und Plakate in Eilenburg und Umgebung, gewannen Sponsoren. "Elf Vereine und Verbände sind heute dabei. Vom sozialen bis zum Sportbereich ist eine breite Vielfalt vertreten", freute sich Max Seehaus, Student der Sonderpädagogik. Der 21-Jährige warb nicht nur am Stand der Freigeister neben der Hüpfburg für das Programm des bislang rund 40 Mitglieder zählenden Jugendvereins. Er lud die Sprecher der anderen Vereine und Verbände zudem ans Mikro ein. Damit sich diese außer an ihren Tischen auch lautstark Gehör verschaffen konnten.

Das nutzte nicht nur Jürgen Weiße vom VdK gern. Der Vorsitzende des mit 190 Mitgliedern wohl stärksten Sozialverbandes im Raum Eilenburg-Taucha begrüßte, "dass es hier wieder so einen Markt der Vereine gibt". Veranstaltungen dieser Art seien in den vergangenen Jahren eingeschlafen. Auch wenn sich der VdK selbst über Termindruck nicht beklagen könne. Weiße nannte den Gesundheitsmarkt am 2. Oktober und das Schlachtefest am 6. November bei der Volkssolidarität in der Eckartstraße, den Jahresabschluss am 12. Dezember im Rasthof Doberschütz als nächste Höhepunkte. "Für all das neue Mitglieder zu finden, die sich ins Vereinsleben aktiv mit einbringen", lautete einer der wichtigsten Wünsche des rührigen Verbandschefs. Wobei als "Nachwuchs" in diesem Fall schon Anfang- oder Mittsechziger gelten.

"Auch Eltern und Großeltern machen bei uns mit. Schon, um uns ab und zu auch mal auszubremsen und Rat zu geben", sah Denis Wenzel die Zusammenarbeit der Generationen - einem Motto, dem sich die diesjährige Seniorenwoche bekanntlich verpflichtet fühlte - pragmatisch. Brigitte Sperling, die Oma von Max, lobte das Engagement der jungen Leute genauso wie Brigitte Sperling, die Mutti von Denis. "Diesen Markt der Vereine wird es auch im nächsten Jahr wieder geben", waren sich die Freigeister einig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.09.2013

Rieck, Karin

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