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Eilenburg Ausbau-Auftakt für schnelleres Internet in Eilenburg und Umgebung
Region Eilenburg Ausbau-Auftakt für schnelleres Internet in Eilenburg und Umgebung
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15:27 11.08.2016
Start für die Breitband-Aufrüstung Eilenburgs: René Fellauer, Mitarbeiter der Baufirma Schneider, erklärt Christian Tiegel vom Telekom-Shop, Regiomanagerin Beatrice Strangalies und Heiko Leihe von der Stadtverwaltung (von links) die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Kabelarten. Quelle: Foto: Heike Liesaus
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Eilenburg

Erster Spatenstich für den Telekom-Netzausbau in Eilenburg und Doberschütz: Das war am Mittwoch am Kabelverzweiger A25 an der Ecke Nordring/Torgauer Straße ein sehr symbolischer Akt, ohne Spaten, dafür mit magenta-farbenen Bauhelmen. „Denn jeder, der durch Eilenburg fährt, sieht: Es wird an allen Stationen gegraben“, sagte Beatrice Strangalies, Vertriebs-Regiomanagerin für den Vectoring-Ausbau Nordsachsen der Telekom. Der Konzern hat begonnen, das Netz in der Eilenburger Innenstadt und in Ost sowie in den Doberschützer Ortsteilen Bunitz, Mölbitz, Mörtitz, Paschwitz, Rote Jahne, Sprotta und Sprotta Siedlung weiter auszubauen.

Vorausschauend gebaut

Fünf Kilometer Glasfaser sind dafür neu zu verlegen, 78 Multifunktionsgehäuse aufzustellen und vorhandene Gehäuse mit moderner Technik aufzurüsten. „Dabei wird klar, wie vorausschauend die Telekom in den vergangnen Jahren war. Ohne die vorhandenen Leerrohre müsste die ganze Stadt umgepflügt werden“, stellte Heiko Leihe, Leiter des Bürgermeisterbereichs im Rathaus, fest. Per Glasfaserkabel kommt das verstärkte Signal bis an die örtlichen Verteilerkästen. Dort bewirkt das sogenannte Vectoring die Verbesserung des Datentransfers in den Kupferkabeln bis zu den Haushalten.

Preis fürs hohe Tempo

Glasfaser bis ins Haus wäre erheblich teurer. Auch so hat das hohe Tempo seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70 000 Euro pro Kilometer. „Klar ist auch: Nicht alle wollen die 100 Mbit/s haben und bezahlen“, erklärte die Regiomanagerin. Verbraucher, die schneller im Netz sein wollen, müssen neue Verträge schließen. Die Betreuung läuft schon jetzt über den neuen Telekom-Shop in der Leipziger Straße. Es sind viele Anfragen da. Es werden Vorverträge geschlossen“, erläuterte Shop-Leiter Christian Tiegel. „Aber wir bauen diskriminierungsfrei“, so Strangalies. Heißt: Das Netz wird auch anderen Anbietern zur Verfügung gestellt, die sich jeweils einkaufen müssten. Ziel: Am 14. November sollen die Anlagen in Betrieb gehen. Weitere Gebiete der Stadt und Ortsteile sollen bis September 2017 über das Programm „Digitale Offensive Sachsen“ (DiOS) erschlossen werden. Dazu läuft das Ausschreibungsverfahren.

Von Heike Liesaus

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