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Eilenburg Ausreichend Anmeldungen: Glauchas Kindertagesstätte Wolkenschäfchen bleibt
Region Eilenburg Ausreichend Anmeldungen: Glauchas Kindertagesstätte Wolkenschäfchen bleibt
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22:00 23.11.2016
Im Oktober versammelten sich besorgte Eltern und Angehörige vor der Glauchaer Kita, die zum damaligen Zeitpunkt vor der Schließung stand. Quelle: Wolfgang Sens
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Zschepplin

Die Glauchaer Kindertagesstätte Wolkenschäfchen bleibt. Diese freudige Nachricht konnte Bürgermeister Roswitha Berkes (parteilos) den Eltern überbringen, die sich extra zur Gemeinderatssitzung am Dienstagabend im Gerätehaus der Hohenprießnitzer Feuerwehr eingefunden hatten. Sie wollten der Forderung, die kleine Kita im Zscheppliner Ortsteil zu erhalten, Nachdruck verleihen. „ich kann Ihnen heute mitteilen, das ich von der Verwaltung der Diakonie ein Schreiben erhalten habe, dass die Kita nicht geschlossen wird. Eine entsprechende Kinderzahl ist vorhanden“, so das Gemeindeoberhaupt. Der Punkt Schließung der Kita habe auch nicht, wie befürchtet, auf der Tagesordnung im geschlossenen Teil der Sitzung gestanden.

„Zurzeit sind 18 Kinder gemeldet. und eine weitere Mutti will ihr Kind ebenfalls noch in die Einrichtung bringen, so dass sie nahezu ausgelastet ist“, erklärte Candy Jentzsch, einer der Väter, die sich gegen die Schließung eingesetzt hatten. „Wir wollen aber sicher gehen, dass die Kindertagesstätte erhalten bleibt.“ Die Einzelgespräche, die von der Diakonie als Träger geführt worden waren, hätten für sehr viel Trubel gesorgt. Denn die Organisation hatte die Schließung ins Auge gefasst, beabsichtigte den Vertrag mit der Gemeinde aufzuheben. Beim Gespräch mit den Eltern Ende Oktober hatte es im „Wolkenschäfchen“ gerade mal drei Kinder im Krippen- und sieben im Kindergartenalter gegeben. Damit wäre ein Weiterbetrieb unwirtschaftlich gewesen. Nun sollen ab 1. Dezember vier weitere Kinder dazukommen. Zusätzlich liegen vier neue schriftliche Anmeldungen bis zum 1. April vor. Damit sei an Schließung nicht zu denken, teilte Diakonie-Geschäftsführer Thomas Rauer der Gemeinde in einem Brief mit, der nun auch in der Kita ausliegt.

„Unglücklich war, dass Eltern nicht Bescheid wussten als sie zum Gespräch eingeladen wurden“, stellte Candy Jentzsch abschließend fest. „Das hatte zwar nichts mir der Gemeinde zu tun, aber für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr und offener miteinander gesprochen wird.“

Von Heike Liesaus

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