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Eilenburg Ausstellungsreigen zum Dreißigjährigen Krieg startet Samstag in Eilenburg
Region Eilenburg Ausstellungsreigen zum Dreißigjährigen Krieg startet Samstag in Eilenburg
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13:48 09.05.2018
Günter Tempelhof ist der Initiator der Reihe der Sonderausstellungen, die anlässlich des Jubiläums 400 Jahre Beginn des Dreißigjährigen Krieges, im gesamten Landkreis stattfinden Quelle: Wolfgang Sens
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Eilenburg

Am Vorabend des Internationalen Museumstages lädt das Stadtmuseum Eilenburg am Samstag zur Museumsnacht ein. Um 19 Uhr wird die Sonderausstellung „Friedenssehnsucht“ eröffnet. Einige liebevoll gestaltete Dioramen des Mühlenpreiskandidaten Florian Kern, Gründer und Vorsitzender des HeimatHerzen Laußig, ergänzen die Schau . Um 20.30 Uhr führt Museumsleiter Andreas Flegel die Gäste und erzählt Erstaunliches und Wissenswertes über den Dreißigjährigen Krieg in Eilenburg.

Zum 400. Mal jährt sich 2018 dessen Beginn. Was 1618 mit dem Prager Fenstersturz begann, sollte drei Jahrzehnte die Geschicke Europas maßgeblich beeinflussen. Auch Eilenburg, an einer wichtigen Handelsstraße gelegen, wurde immer wieder Opfer von Plünderungen und musste unter den Einquartierungen der kaiserlichen, sächsischen und schwedischen Truppen leiden.

Friedenssehnsucht steht im Fokus der Eilenburger Ausstellung

Friedenssehnsucht“ ist der Eilenburger Beitrag eines nordsächsischen Ausstellungsprojektes unter dem Titel „Je weniger Klingen, je größere Herzen – 400 Jahre Dreißigjähriger Krieg“. Das Stadtmuseum stellt vier Komplexe vor. Thematisiert wird insbesondere die Friedenssehnsucht der Menschen, in einer Zeit des Krieges, des Hungers und der Pest, die sich unter anderem in Liedern und Gedichten niederschlug. Vor allem der Geistliche und Dichter Martin Rinckart, der seine Gemeinde durch unvorstellbares Leid begleitete, wird dem Besucher immer wieder begegnen. Nur Wenigen bekannt, führte der Frieden von Eilenburg 1646 zum Ende der direkten Kampfhandlungen mit Schweden und somit zum Frieden in Sachsen.

Noch mehr Programm zur Museumsnacht

Außerdem sind Filme, so der Film „Martin Luther in Eilenburg“ der Amateurfilmgemeinschaft und der Streifen über den Festumzug zur 1050-Jahr-Feier zu sehen. Volker Pohlenz präsentiert einen Film über die Einweihung seines „Alten Schweden“ 2007 im Eingangsbereich des Museums. Alle Filme und Dioramen sind auch am Sonntag zum Internationalen Museumstag zu erleben sein.

Veranstaltungen: 12. Mai, 19-23 Uhr: 12. Museumsnacht mit Ausstellungseröffnung „Friedenssehnsucht“; 3. Juni, 15 Uhr, „Schlacht bei Breitenfeld“; Sonntagsschule mit Roland Sennewald; 17. Juni, 15 Uhr„Ausgeplündert und verheert – Das Leiden der Landbevölkerung im Dreißigjährigen Krieg“, Sonntagsschule mit Dr. A. Querengässer; 23. September, 15 Uhr„Rübezahl – ein Geist, ein Gott, ein Eulenspiegel?“, Sonntagsschule mit Thomas Bachmann; 21. Oktober, 15 Uhr„Der Leichenkondukt Gustav II. Adolf“; Sonntagsschule mit Günter Tempelhof

Von lLVZ

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