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Eilenburg Autor stellt Rübezahl in Eilenburg vor
Region Eilenburg Autor stellt Rübezahl in Eilenburg vor
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11:50 24.09.2018
Thomas Bachmann stellt bei der Eilenburger Sonntagsschule sein Buch „Rübezahl - ein Geist, ein Gott, ein Eulenspiegel?“ vor. Quelle: Steffen Brost
Eilenburg

Die Eilenburger Sonntagsschule hat Tradition. Sie ist mittlerweile zehn Jahre alt. Im März 2008 gab der Bad Dübener Günter Tempelhof den Auftakt. Er widmete sich damals der Persönlichkeit des Schwedenkönigs Gustav Adolf, dessen Leichnam im November 1632 für eine Nacht im Gasthof Roter Hirsch aufgebahrt wurde. Seitdem hat es in loser Folge jedes Jahr sechs bis acht solche Sonntagsschulen im Eilenburger Museum gegeben. „Die Themen haben dabei immer etwas mit der Region zu tun. So wurde hier schon etwas zu den Sagen und Geschichten Eilenburgs, über die Zinngießer, die Heinzelmännchen oder auch über die Eisenbahngeschichte gelernt“, erzählte Museumsleiter Andreas Flegel.

Geringes Besucherinteresse

Diesmal las der Leipziger Autor, Musiker und Grafiker Thomas Bachmann aus seinem Buch „Rübezahl – ein Geist, ein Gott, ein Eulenspiegel?“ Leider gefiel das Thema nicht allen Eilenburgern, denn nur sechs Besucher fanden an diesem Nachmittag den Weg ins Museum. „Ich rutsch’ einfach etwas zu ihnen, da ist es gemütlicher“, so Bachmann.

Über eine Stunde entführte der Leipziger seine Gäste in die Welt der Sagengestalt Rübezahl. Denn Thomas Bachmann ist überzeugt, das Rübezahl mehr als eine einfache Sagengestalt ist. Die ersten zusammenhängenden Buchausgaben zum sagenumwobenen schlesischen Berggeist und Zauberer Rübezahl stammen vom Leipziger Magister Johannes Praetorius. Diese 1662 und 1668 publizierten Texte wurden im Buch von Thomas Bachmann erneut abgedruckt und daneben neu erzählt, um die Urgewalt des Dämonen in ihrer Vielgestaltigkeit sowohl für erwachsene als auch für kindliche Leser sichtbar machen zu können.

Autor schon oft zu Gast

Thomas Bachmann ist für das Stadtmuseumsteam kein Unbekannter. Mehrfach hat er hier Schulklassen an Sprachspielen teilnehmen lassen. Auch sein musikalisches Talent, wie zur Eröffnung der Sonderausstellung „Friedenssehnsucht“ eindrucksvoll bewiesen, dürfte den Besuchern im Gedächtnis geblieben sein.

Von Steffen Brost

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