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Autorin sucht und findet die Perlen Eilenburgs

Reisebuch Autorin sucht und findet die Perlen Eilenburgs

Karin Opitz hat im ihrem Reisebüchlein „Kreuz und quer durch Sachsen“ auch ein Kapitel Eilenburg gewidmet. Die Markkleebergerin hat dazu im Vorfeld in der Muldestadt viele Perlen gefunden. Diese müssten nur geschickt aneinandergereiht werden, damit auch Touristen kommen.

Karin Opitz hat ein Reisebüchlein geschrieben. Es führt die Leser kreuz und quer durch Sachsen und auch nach Eilenburg.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. „Kreuz und quer durch Sachsen“ heißt das Reisebüchlein von Karin Opitz. Darin führt die Markkleeberger Autorin ihre Leser auch nach Eilenburg. Welche Potenziale sieht sie in der Stadt? Was zieht Besucher an? „Auch wenn dort oben noch Erdarbeiten liefen, als ich gerade auf dem Schlossberg war. Ich hätte mich am liebsten gleich in der neuen Heinzelberge einquartiert“, erzählt sie von ihren Erlebnissen bei ihrem Besuch dieser Tage. Auf dem Balkon der Stadt Quartier zu nehmen, den Blick über die Stadt und die Aue zu genießen, das dürfte reizvoll sein.

„Ich hatte mich damals schon schwer getan, die Themen auszuwählen“, erinnert sich die Autorin an ihre Recherchen. „Vor der Wende war Eilenburg für mich ein reiner Industriestandort, in dem es nur neu gebaute Häuser gab.“ Das Image habe sich in den vergangenen Jahrzehnten gründlich gewandelt.

Sie hatte die Qual der Wahl, denn in der Muldestadt gab ihr viel Stoff. „Ich fand viele Perlen. Einige sind vielleicht zu stärken, zu polieren. Und sie sind richtig zusammenzubinden, um Touristen anzuziehen“, schätzt sie ein. „Angefangen mit dem Museum, dem Wasserturm, dem Tierpark, der Flachlandschanze, dem Luther, der sieben Mal in Eilenburg gewesen sein soll, der Lage an der Salzstraße, die einstige Tradition der Bierherstellung – auf so viele Facetten dürfte manche Stadt neidisch sein.“

Über das Eilenburg-Kapitel hat sie den Titel „Wo sich Luther wohlfühlte und auf dem Marktplatz ein Heinzelmännchen tanzt“ gestellt. Da geht es auf dem Sorbenturm, der zu den ältesten Backsteinbauten Sachsens zählt, wird der Geschichte der Wiege Sachsens nachgegangen, aber auch dem Verlust der historischen Bausubstanz im Zweiten Weltkrieg. Es gibt auch die Erklärung, warum in Eilenburg so ungewöhnliche Pflanzgefäße am Straßenrand stehen.

Das neue Kreuz-und-quer-Buch, von dem es bereits eine kleine Serie gibt, die im Tauchaer Verlag erschien, kam bereits zum Jahreswechsel heraus. Sie stellt dabei das Land Sachsen mit den Sehenswürdigkeiten vor, die bislang nicht weithin bekannt sind, will dazu anregen, ihr auf ihren Streifzügen zu folgen. Als sie vor dem weiteren Besuch in Eilenburg noch einmal im Internet recherchierte, fiel ihr erneut Lobenswertes auf: „Der Tierpark zum Beispiel. Allein fürs erste Halbjahr hat er ein engagiertes Programm aufgelegt. Die Sternwarte, wie viele Orte haben sie noch? Ein Großteil des Programms ist für Kinder und Schulklassen ausgelegt. Aber vielleicht könnte es noch mehr interessante Angebote für Erwachsene geben ...“, steuert sie spontan ein paar touristische Gedanken bei. Schließlich hatte die promovierte Journalistin für Jahre die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Weißenfels in der Hand. „Außerdem ist faszinierend, dass Eilenburg den Kiessee und die Mulde hat. Gibt es denn ein Event, wenn am 15. Juli auf dem Fluss die Strecke für Bad Düben freigegeben wird? Ein Anpaddeln, oder ähnliches?“

Mittlerweile hat sie auch von dem neuen Bootsanleger an der Muldebrücke gehört: „Da wäre es schön, wenn es regelmäßige Termine für Bootstouren geben würde, bei denen Besucher einfach Plätze buchen können.“

Von Heike Liesaus

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