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B 107-Brücke bei Groitzsch: Bald soll betoniert werden

B 107-Brücke bei Groitzsch: Bald soll betoniert werden

In der nächsten Woche soll der Beton für den Brückenkörper kommen: Wer derzeit auf der B 107 zwischen Eilenburg und Wurzen unterwegs ist, hat oft etwas Wartezeit vor einer der Baustellenampeln südlich von Jesewitz nahe des Ortsteiles Groitzsch.

Groitzsch. Seit dem vorigen Sommer wird dort die Brücke über das kleine Tal neu gebaut. Die Anlage leitet den Verkehr über die einspurige Ausweichstrecke.

Derzeit werde der Überbau bewehrt, ist zum Baufortschritt aus dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr zu erfahren. Das heißt, die Stahlrippen, die dem Beton die Zugfestigkeit verleihen, werden eingebaut, verflochten und verschweißt. Nach der Fertigstellung der Bewehrung könne voraussichtlich in der 26. Kalenderwoche, also in der kommenden, die Betonage des Überbaus erfolgen, informiert das Landesamt. Danach wird die Oberseiteit des Überbaus abgedichtet. Anschließend folgt die Herstellung von Kappen, dem Fahrbahnbelag und es werden Geländer angebracht. Derzeit wird mit einer Fertigstellung im September gerechnet. Im November war das Bauwerk abgerissen und wenige Wochen darauf waren neue Fundamente gesetzt worden. Anfangs stand ein Fertigstellungstermin Ende Juli im Plan. Doch den hatte ein Baustopp Anfang des Jahres durchkreuzt. Wegen veränderter Bemessungsvorschriften konnten die ursprünglich vorgesehenen Lager der Brücke nicht eingebaut werden, sie mussten neu dimensioniert und beschafft werden.

Das Bauwerk überspannt ein kleines Tal, durch das der sogenannte Waldweg führt. Die Neuerrichtung war nötig geworden, weil die Widerlager der 1977 gebauten Brücke verschlissen waren. Zudem lag die Bewehrung zum Teil frei, es waren Risse festgestellt worden.

Parallel zur Baustelle ist die Ausweichstraße angelegt, sie führt zum Teil auch über das Betriebsgelände der Kiesgrube Groitzsch und damit auch an einem der Jesewitzer Sehenswürdigkeiten vorbei, der sonst nicht so im Blickfeld ist: dem Groitzscher Riesen, einem Findling. Es ist der schwerste im Landkreis Nordsachsen. Er weist ein Volumen von 16,7 Kubikmetern und ein Gewicht von 43,4 Tonnen auf.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.06.2014
lis

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