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B 107 zwischen Kossen und Groitzsch: Brücke soll Ende September fertig sein

B 107 zwischen Kossen und Groitzsch: Brücke soll Ende September fertig sein

Eilenburg. Im Bestand des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr heißt sie schmucklos "B 107 Bw 26 über den Lindelbach". Die Kraftfahrer auf der Bundesstraße zwischen Eilenburg und Wurzen mögen jahrelang über sie hinweggefahren sein, ohne richtig zu bemerken, dass sie sich auf einer Brücke befinden.

Aber seit einigen Monaten ist das anders. Denn nun war ein Neubau nötig. Es gab seit Sommer des vorigen Jahres Verkehrseinschränkungen. Die Brücke wird derzeit über eine kleine, einspurige extra angelegte Umgehungsstraße umfahren. Eine Ampelanlage regelt den wechselseitigen Verkehr. Doch ein Ende ist abzusehen: "Die Verkehrsfreigabe der B 107 ist je nach weiterer Witterung nach derzeitigem Stand Ende September möglich", informiert das Landesamt. Bis dahin seien noch die beiden sogenannten Randkappen zu betonieren. Gerade gestern waren Mitarbeiter der beauftragten Firma Bau- und Haustechnik Bad Düben dabei, die dafür nötigen Bewehrungsgitter zu verschweißen. Zudem sind noch Treppenanlagen und Geländer aufzubauen, Böschungen sind anzulegen und Bankette zu gestalten. Weiterhin fehlen die Straßenanbindung mit Schwarzdeckenaufbau sowie Schutzplanken und Markierung.

Wenn der Verkehr auf der B 107-Brücke wieder rollt, kann der Rückbau der Umfahrung erfolgen, so das Landesamt weiter. Dabei komme es in den Anschlussbereichen an die B 107 noch zu kurzen einseitigen Verkehrseinschränkungen. Weitere Rest- leistungen seien der Rückbau der Bachverrohrung, die Geländeprofilierungen und die Herstellung des Weges unter dem Bauwerk.

Verzögerungen im Bauablauf gab es in diesem Falle mal nicht wegen des Wetters. Der Winter war mild. Doch dann hatte ein Baustopp Anfang des Jahres die Zeitpläne durchkreuzt. Wegen veränderter Bemessungsvorschriften konnten ursprünglich vorgesehene Brückenlager nicht eingebaut werden, sie mussten neu dimensioniert und beschafft werden.

Das Bauwerk überspannt ein kleines Tal, durch das der sogenannte Waldweg führt. Der Neubau war nötig geworden, weil die Widerlager der 1977 gebauten Brücke verschlissen waren. Zudem lag die Bewehrung zum Teil frei, bei Überprüfungen waren Risse festgestellt worden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.08.2014
lis

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