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Eilenburg Baby-Konzert in Eilenburg: Plappern und mit dem Po wackeln sind erlaubt
Region Eilenburg Baby-Konzert in Eilenburg: Plappern und mit dem Po wackeln sind erlaubt
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14:06 28.03.2017
Neugierig verfolgen die Babys auf dem Arm ihrer Mamas den Auftakt des Babykonzertes vom Eilenburger Musikverein im Bürgerhaus. Quelle: Steffen Brost
Eilenburg

Plappern und mit dem Po wackeln sind ausdrücklich erlaubt beim Baby-Konzert im Eilenburger Bürgerhaus. Das Kammermusikensemble des Musikvereins Eilenburg lud dazu ein. Im kleinen Saal musizierten 9 der insgesamt 33 Mitglieder des großen Orchesters mit Geige, Cello, Klavier, Flöte und Klarinette. Ihr Publikum waren etwa 20 Babys im Alter von einem halben bis zu zwei Jahren. Begleitet wurden die Dreikäsehochs von Mama, Papa und Großeltern.

Fünftes Konzert

Bereits zum fünften Mal luden die Musiker zu diesem außergewöhnlichen Konzert ein. Die Idee dafür hatten Gabriele und Andreas Hammermann, als sie vor zwei Jahren Oma und Opa wurden. „Die Musikalische Komödie und die Oper in Leipzig machen solche Konzerte schon seit einigen Jahren mit großem Erfolg. Dort wollten wir mit unserer Enkeltochter Lea hin. Aber immer war alles ausgebucht. Dabei kam uns die Idee, so etwas doch selber auf die Beine zu stellen“, erzählt Gabriele Hammermann.

Im Dezember 2015 haben Hammermanns dann das erste Baby-Konert organisiert. Es war ein großer Erfolg. Oft sind die Sitzplätze voll. Im vergangenen Jahr kam dann noch ein Spatzen-Konzert für Kinder von zwei bis sechs Jahren dazu. Und so füllte sich auch diesmal der kleine Saal im Bürgerhaus recht schnell. Auch wenn durch die Zeitumstellung auf Sommerzeit es ja eigentlich noch recht früh war. „Das Konzert habe ich meiner Tochter Denise und meiner Enkelin Emelie geschenkt. Das ist heute das erste Mal. Aber unsere Einjährige hört gern Musik und wackelt dann schon mal mit der Hüfte und klatscht begeistert in die Hände“, erzählt Oma Karin Pannicke aus Sausedlitz.

Eltern sind ganz angetan

Schon Erfahrung mit so einem Konzert hat die einjährige Johanna aus Machern bei Wurzen gemacht. Mutti Jennifer sagt: „Ich war mit meinem Kind in der Babymusikschule. Sie war von den Tönen so begeistert, dass wir jetzt versuchen regelmäßig hinzugehen.“

Gespielt wurde alles. Von Klassik bis zur Moderne. Aber an diesem Tag standen auch Frühlings- und Kinderlieder auf dem Programm. Vor allem bei Titel wie „Da kommt der Biba Butzemann“ oder „Der Kuckuck und der Esel“ hüpften und wackelten die Kinder begeistert über das Parkett. Und als dann Gabriele Hammermann noch Tücher und kleine Rasseln verteilte, waren die Knirpse nicht mehr zu bremsen. Wo woanders Geräusche im Publikum tunlichst unterbleiben sollten, gibt es bei diesen Events viele Freiheiten. „Das Ganze stimmt nicht nur die Kinder auf das Musikhören ein, sondern ist auch eine Möglichkeit für Eltern und Großeltern, gemeinsam mit dem jüngsten Nachwuchs etwas zu erleben“, so Hammermann. Die zweijährige Enkelin Lea verfolgte derweil ganz ruhig auf der Decke sitzend bei Mutti Christin das Konzert, bei dem Oma und Opa musizieren.

Von Steffen Brost

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