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Eilenburg Babyboom in Eilenburger Klinik - acht Neugeborene in 24 Stunden
Region Eilenburg Babyboom in Eilenburger Klinik - acht Neugeborene in 24 Stunden
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13:56 19.05.2015
Eilenburger Kindersegen: Innerhalb von 24 Stunden kommen zu Wochenbeginn acht Babys zur Welt. Und weil die nächsten nicht lange auf sich warten ließen, sind auf dem Foto neun zu sehen. Quelle: Alexander Bley

Und justament in diesen Tagen ist die Geburten-Station voll. Acht Kinder in 24 Stunden - das gab es lange nicht in Eilenburg.

Lyam Noel, Martin, Lea Sophie, Robin, Heidi, Jonas, Leon und Paulina - das Geburtenbuch der Station füllt sich am Sonntag und Montag mit ungewohnt vielen Einträgen für so kurze Zeit. Am frühen Sonntagabend hatte der Kindersegen begonnen, der Hebammen, Schwestern und Ärzte bis Montagabend auf Trab halten sollte. Schwester Katharina ist seit 2008 auf der Geburtenstation. An solch einen Boom kann sie sich nicht erinnern. Sie und ihre Kolleginnen meistern aber auch solche Situationen: "Wir freuen uns über alle, die da sind." Die Zimmer der Wöchnerin-Station reichten zwar kurzzeitig nicht aus, in Räumen der Gynäkologie sind die jungen Mütter ebenso bestens aufgehoben und dank mobiler Wickeleinheit bestens versorgt. Gleichzeitig wollten die Neuankömmlinge glücklicherweise nicht auf die Welt, sodass auch keine Hektik oder Stress aufkamen. "Wir haben das nicht mitbekommen, dass so viel zu tun war", ist Sandra Otto aus Naundorf zufrieden. Sohn Jonas kam am Montag auf die Welt, auch Brüderchen Moritz wurde 2011 in Eilenburg geboren.

In vielen Kliniken Sachsens haben im ersten Halbjahr 2014 mehr Babys das Licht der Welt erblickt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Und auch da liegt Eilenburg im Freistaat-Trend. "In diesem Jahr sind Ende Juni bereits 20 Kinder mehr geboren als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr", freut sich Christina Fichtner, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe. 168 Mädchen und Junge weist die Statistik bis Ende des Monats auf - so viel, wie 2013 bis zum Juli. Darunter: zwei Zwillingspärchen. "Wenn es so weiter geht, könnten es bis Ende des Jahres 40 Kinder mehr als im vergangenen Jahr werden. Das wär doch gut", so Fichtner. Zu überbieten wäre der Wert vom Vorjahr: 156 Jungen und 151 Mädchen. Dabei ginge es nicht darum, Rekorde aufzuweisen. Die Chefärztin: "Wir sind froh, dass sich viele Eltern für unsere Klinik entscheiden." Dies sei Beweis dafür, dass die Strategie der familienorientierten Geburtshilfe ankomme. Die Eilenburger legen großen Wert auf persönliche und individuelle Betreuung der Mütter bei der Geburt und im Wochenbett.

Zufrieden zeigen sich die Eilenburger auch mit der Kaiserschnitt-Rate. "Wir liegen bei rund 18 Prozent", so Fichtner. Der Sachsen-Durchschnitt bewege sich bei 20 bis 25 Prozent. Es gebe immer wieder Frauen, die den Wunsch nach einem Kaiserschnitt äußern. Wenn es medizinisch nicht notwendig sei, "versuchen wir sie davon zu überzeugen, dass der natürliche Weg der bessere ist", so die Ärztin mit Blick auf unnötige Risiken.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Von Kathrin Kabelitz

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