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Eilenburg Bäume am Eilenburger Burgberg werden verschnitten
Region Eilenburg Bäume am Eilenburger Burgberg werden verschnitten
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18:20 21.02.2010
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„Das ist richtig gefährlich“, erklärt Geschäftsführerin Marion Zapf, die vor Ort nachsieht. „In bestimmten Lagen sollen sich die Arbeiter deshalb auch anseilen. Als Frost war, standen die Bäume auch noch unter Spannung. Dann fallen sie unberechenbarer als sonst.“ Selbst am Sonnabend dröhnt die Motorsäge, damit diese Arbeiten bis Ende Februar zu schaffen sind. „Auch wenn sich der Frühling in diesem Jahr sicher später einstellt und in den vergangenen Tagen kaum zu glauben war, dass bald Vögel zum Nisten kommen könnten, Aufschub vom Naturschutz gibt es nicht“, stellt die Stadtwirtschafts-Chefin fest.

Teilweise werden die Bäume mit Seilen ins Tal gelassen. Ein Bagger transportiert Stämme und Äste in der gesperrten Mühlstraße hin und her. Das Kleinzeug wird an Ort und Stelle mit einem mobilen Schredder zu Mulch häckselten, das sich Tierpark oder Reiterhöfe holen.

„Gefroren haben wir jedenfalls auch bei den starken Minusgraden nicht. Innerhalb von ein paar Minuten ist man da warm“, sagt Vorarbeiter Steffen Frömmig. Nach acht oder neun Stunden mit der Säge in der Hand am Hang, wisse man am Abend aber, was man gemacht habe. Immerhin gab’s zum Frühstück auch mal die Einladung zum Aufwärmen und zum Kaffee einer Anliegerfirma für das ganze Team. Der größte Teil des Hanges sieht bereits recht kahl aus. Doch die Bäume, vorwiegend Robinien, standen sehr dicht und sie waren schräg in Richtung Mühlstraße gewachsen. Nachdem vor Wochen einige unter der Schneelast brachen, musste dieser Straßenbereich schon gesperrt werden. Die Verwaltung entschloss sich danach zu dem radikalen Verschnitt. Wachsen die Bäume weiter, werden die Kronen auch schwerer, und die Gefahr, dass Stämme in dieser Lage kippen, steigt. Deshalb wird nun alles „auf Stock gesetzt“. Das heißt, nur Stümpfe bleiben stehen. Gerade gewachsene Einzelbäume, die zu erhalten waren, gab es am Osthang nicht. Die Robinien sollen aber wieder austreiben. Und so wird sich erneut dichtes Strauchwerk entwickeln. Zusätzlich muss am Hang unter dem Burggelände deshalb nichts gepflanzt werden.

Heike Liesaus

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