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Eilenburg Bastelspaß, Schnitzkunst und viele Geschenkideen
Region Eilenburg Bastelspaß, Schnitzkunst und viele Geschenkideen
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20:00 09.12.2012
Schnitzkunst gab es ind er Stadtkirche zu sehen. Quelle: Nico Fliegner
Eilenburg

Am Sonntag ging der Eilenburger Weihnachtsmarkt zu Ende. Mitwirkende von zahlreichen Vereinen und Händler von auswärts hatten für ein Programm mit vielen Höhepunkten gesorgt.

Es ist Sonnabend, 14 Uhr, die Luft ist klar und der Posaunenchor aus Sprotta und der Burgverein haben sich in Stellung gebracht. Der Platz zwischen Rathaus und Kirche ist schon gut gefüllt. Das bunte Treiben nimmt seinen Lauf. Thomas Bader hat sich in seiner Holzhütte dick eingemummelt und macht die Besucher schon mal neugierig, was es 2013 in der Bader-Scheune an kulturellen Höhepunkten geben wird – und nicht nur das: Schmuck und Bilder hat er im Angebot, individuelle Geschenkideen für alle, die noch kein Geschenk haben. Damit konnten auch Sylvia Wöhlert, Pauline Stolzenburg und Felix Föhre von der freien Grundschule Cultus+ aufwarten. „Das haben wir zum Großteil alles selbst gebastelt", erzählt Sylvia Wöhlert. Die Einnahmen sollen der Schulbibliothek zugute kommen. Leider durfte der grüne Weihnachtsmann diesmal nicht seine Runden über den Markt drehen – die Stadt hatte es der Schule kurzerhand untersagt.

Zeit zum Stöbern brauchte man indes in der Kirche. Dort präsentierten sich Vereine und Händler mit Ständen. Ob Holzkunst aus Spröda, Keramik aus der Muldentalwerkstatt, Schnitzereien aus dem Erzgebirge oder liebevoll gebastelte Karten des Kirchenfördervereins – die Auswahl war groß. Auch der Bücherstand von Kristin Hennig war gefragt. „Die Männer wollen eher spannende Thriller und die Frauen Liebesromane", erzählt die 30-jährige Buchhändlerin. Goldschmied Tilo Sonntag zeigte derweil, wie aus altem Silberbesteck ein Ring wird. Und die Amateurfilmer luden ebenso wie Anke Jahn und Irene Meißner zum Basteln ein.

Bei den Besuchern kam der Markt an. Klein, aber fein sei er gewesen, so das Fazit, wenn auch im Vergleich zu Vorjahren nicht sonderlich viel Neues geboten wurde. Aber die, die sich beteiligten, haben letztlich zum Gelingen beigetragen.

Nico Fliegner

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