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Eilenburg Bau der Straße steht nicht zur Diskussion
Region Eilenburg Bau der Straße steht nicht zur Diskussion
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13:41 14.10.2009
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Wedelwitz

Hintergrund sind offenbar Kritiken von Anwohnern, die auf den Bau verzichten würden. Dies wohl auch wegen der dann laut Straßenausbaubeitragssatzung fälligen Zahlungen. „Wir werden diesen Grundsatz-Baubeschluss aber nicht noch einmal zur Disposition stellen“, so Wacker. Wie berichtet, hatte sich der Stadtrat im Mai einmütig zu dieser Maßnahme bekannt und den Oberbürgermeister mit der Vorbereitung beauftragt.

Auf den Weg gebracht werden kann das Ganze vor allem deshalb, weil seit knapp zwei Wochen im Rathaus die Fördermittelzusage vorliegt. Ingesamt 1,7 Millionen Euro sind für den grundhaften Ausbau veranschlagt. 84 Prozent kommen dabei von der Europäischen Union und 16 Prozent vom Freistaat Sachsen. Mit dieser hohen Bezuschussung würden sich die Beiträge für die Anwohner im Rahmen halten. Zudem gäbe es Möglichkeiten der Stundung oder der Teilzahlung. In den Ruin solle mit solchen Forderungen niemand getrieben werden.

Das Straßenteilstück ist 751 Meter lang. Außerdem sollen 220 Meter Gehweg angelegt werden. Eilenburg erhielt den größten Zuwendungsbescheid, der für die Gebiete für Integrierte Ländliche Entwicklung (Ile) im Landkreis Nordsachsen in diesem Jahr vergeben wird. Für die Aufnahme des Ortsteils in dieses Programm hätte die Muldestadt lange gekämpft. „Es wäre dumm, jetzt zu sagen, dass wir die Straße nicht bauen. Für uns ist das die letzte Chance, eine Förderung in dieser Form zu bekommen“, so Wacker.

Wenn überhaupt, sei lediglich von einer Verschiebung der Maßnahme die Rede, eventuell um ein bis anderthalb Jahre. Es werde bei den Beratungen zum neuen Haushalt sicher eine politische Diskussion im Stadtrat geben, „ob wir 2010 oder 2011 beginnen können. Dies hängt davon ab, wie wir die Eigenmittel aufbringen. Wir haben verschiedene Maßnahmen wie die Hangsicherung des Burgberges und die Sanierung der Mittelschule in der Dorotheenstraße begonnen, die stehen natürlich nicht zur Diskussion“, so Wacker. Er sei aber nicht bereit, neue Kredite aufzunehmen, um auch in den künftigen Jahren noch Spielräume bei der finanziellen Planung zu haben.

Wedelwitzer äußerten indes Kritik, weil nach dem im August beendeten Abwasserleitungs-Bau noch immer Dreck und Unrat entlang der Kurt-Bennewitz-Straße liegen würden. „Es ist schlimm genug, dass ich beim Abwasserzweckverband erst anrufen muss und das nicht gleich ordentlich erledigt wird“, so eine Anwohnerin.

Kathrin Kabelitz

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