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Eilenburg Bernd-Lutz Lange liest in der Eilenburger Baderscheune
Region Eilenburg Bernd-Lutz Lange liest in der Eilenburger Baderscheune
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16:18 27.08.2018
Bernd-Lutz Lange liest vor seinen Fans aus dem neusten Werk aber auch aus zurückliegenden Büchern. Quelle: Anke Herold
Eilenburg

Als erfrischend, spritzig, heiter aber auch tiefsinnig, scharfsinnig und ernsthaft sind die Erzählungen und Texte von Bernd Lutz Lange bekannt. Am Sonntagnachmittag hatten nun Lange-Fans die Gelegenheit, ihrem Autor selbst einmal zuzuhören. Auf der Bühne am Lesetisch nahm der bekannte Kabarettist Platz und bereitete sich gemeinsam mit dem Musiker Rainer Vothel am E-Piano auf die bevorstehende Lesung vor. Zunächst plauderte Lange aus dem Nähkästchen der Vergangenheit. Dem rein zufällig geborenen Ebersbacher gelang es sofort, das Publikum auf seine Reise mitzunehmen. Beiläufig lobte er zu dem den leckeren Kuchen in der Scheune und las kurz und knackig Auszüge aus den bereits zurückliegenden Büchern vor, bevor er sein aktuelles Buch „Das gab’s früher nicht-Ein Auslaufmodell zieht Bilanz“zur Hand nahm.

Bernd-Lutz Lange nimmt sich selbst auf die Schippe

Gewohnt humoristisch nimmt er dabei auch sich selbst auf die Schippe, spickt seine Erinnerungen mit den Beobachtungen der Gegenwart und hält sie amüsant in seinen Erzählungen fest. „Manch einer der so alt ist wie ich stellt fest, das gab es früher nicht“ philosophiert er und schon ist Halbzeit in der Scheune. Nach der Pause jagt ein Höhepunkt den anderen. Immer wieder schafft es der Autor seine geniale Beobachtungsgabe in gelungenen Wortspiele zu verfassen.

Nach der Lesung nutzen die Gäste  die Gelegenheit liesen sich die gekauften Büchern signieren. Quelle: Anke Herold

So gibt er seine ersten Begegnungen und Erfahrungen mit den Smartphones von heute zum Besten. „Die Zeiten haben sich gewandelt. Früher haben Großvater und Großmutter dem Enkel die Welt erklärt. Heute ist das umgekehrt“ spricht er ins Mikrofon und erntet Zustimmung. Immer wieder nicken im Publikum die Leute zustimmend und erkennen sich im Vorleser selber wieder. Wie im Flug vergeht auch der zweite Teil. Zu guter letzt gab er noch drei Anekdoten als Zugabe seinen Lesern mit auf den Nachhauseweg bevor sich der Kabarettist verabschiedet und im Anschluss Autogrammwünsche erfüllte.

Von Anke Herold

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