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Eilenburg Berufsschullehrer bereiten Treffen mit Polen und Tschechen in Eilenburg vor
Region Eilenburg Berufsschullehrer bereiten Treffen mit Polen und Tschechen in Eilenburg vor
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15:18 20.10.2017
Steffen Rasenberger, Stanislaw Gruska, Libor Fasora, Sigurd Kanitz, Božena Basta, Irena Buresova und Miroslav Soukal (von links) sehen sich die große Pyramide an. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Welche Bräuche werden in Polen, Tschechien und Deutschland gepflegt? Das sollen Teilnehmer des Schülertreffens erleben, das in der Vorweihnachtszeit am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Eilenburg stattfindet. Am Wochenende berieten Lehrer aus dem polnischen Brzeg und dem tschechischen Jihlava mit Kollegen vom Schulzentrum auf der Roten Jahne, wie es mit der im Frühjahr geschlossenen dreiseitigen Partnerschaft weitergeht.

Jeweils zehn Schüler aus einem Land

Am bevorstehenden Treffen werden jeweils zehn Schüler aus Polen und Tschechien und acht aus dem Eilenburger Zentrum teilnehmen. Dabei soll es nicht nur um geistigen Austausch gehen, sondern auch etwas Materielles entstehen. Sigurd Kanitz, der sich auch als Lehrer im Ruhestand um den internationalen Austausch verdient macht, und Steffen Rasenberger haben sich die zweieinhalb Meter große Pyramide ausgeguckt, die im Advent im BSZ aufgestellt wird. Sie soll nun Vorbild für weitere Exemplare sein, die die Schüler gemeinsam bauen. „Sich gegenseitig sowie kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennenlernen, um Vorurteile abzubauen“, fasst Kanitz Austauschziele zusammen und setzt augenzwinkernd hinzu: „Zum Beispiel, dass Deutsche immer pünktlich sind.“

Dreierbund geschlossen

Beim Treffen am Wochenende lernten die Lehrer aus den Nachbarländern das BSZ kennen, wo derzeit 950 Schüler lernen. Schulleiterin Dagmar Fröhlich begrüßte die Gäste. Deren Amtskollege aus Tschechien, Libor Fasora, brachte seinen Stellvertreter Miroslav Soukal und Deutschlehrerin Irena Buresova mit. Diese wiederum hatte ihre polnische Kollegin Bozena Basta bei einem Seminar in Deutschland kennengelernt.

So war’s letztlich zum Dreierbund zwischen den Schulen gekommen. Junge Azubis aus Brzeg konnten bereits Anfang 2016 auf der Roten Jahne begrüßt werden. Eilenburger waren im Frühjahr nach Polen gereist. In Brzeg werden unter anderem im Technikum Bauleute, aber auch viele andere Richtungen wie Logistiker und Konditoren ausgebildet. In Jilhava gehören eine Handelsschule und eine sogenannte Berufsmittelschule, die zum Abitur führt, zum Schulverbund.

Von Heike Liesaus

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