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Eilenburg Besucher in der Eilenburger Weihnachtsbäckerei
Region Eilenburg Besucher in der Eilenburger Weihnachtsbäckerei
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15:10 06.12.2017
Kinder aus der Grundschule Ost backen beim Meister Michael Ziehe, Inhaber der Firma Eilback, Plätzchen und sehen sich in der Werkstatt um. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Da hatte Bäckermeister Michael Ziehe jede Menge Nachwuchskräfte auf einmal in seiner Werkstatt: Die Kinder der 1a aus der benachbarten Grundschule Eilenburg-Ost kamen zu Besuch. Sie durften sich bei Eilback nicht nur umsehen, sondern selbst Weihnachtsplätzchen ausstechen, die danach im Bauch des großen Bäckerofens gar wurden. Den Teig hatte Michael Ziehe im Vorfeld geknetet und ausgewalzt. Die Kinder konnten von Mitarbeiterin Susann Stahr lernen, wie die Plätzchen richtig ausgestochen werden: Bitte die Förmchen mit der scharfen Kante nach unten halten. Bunte Zuckerstreusel kamen auch noch auf die Kekse.

Was kommt ins Brötchen?

Michael Ziehes Eilback-Bäckerei ist tatsächlich die letzte, die direkt in der Stadt bäckt, wenn auch in den vergangenen Monaten viele regionale Filialisten in Eilenburg das Angebot bereicherten. Im Ortsteil Kospa hält noch Dietmar Einhorn die Stange. Auch Eilback unterhält mehrere Filialen.

Die Kinder konnten bei ihrem Besuch außerdem die riesigen Tröge bestaunen, in denen der Teig gerührt wird. Was kommt in die Brötchen? Weizen und Hefe. Aus Roggen wird Brot gebacken, meist mit Weizen vermischt. Das schmeckt den meisten besser. Aber manche Menschen vertragen Weizen nicht. „So backen wir auch 100-prozentiges Roggenbrot.“ Der Meister hatte extra Beutel mit Körnern bereitgehalten, um sie den Kindern zu zeigen. Auch gepuffter Roggen, Dinkel, Quinoa, das aus Südamerika stammt, oder das Urkorn Emmer und viele Zutaten mehr bereichern das Backrepertoire in der Puschkinstraße.

Bestimmt werden die Plätzchen bei der Weihnachtsfeier verspeist, oder? Die Idee fand Lehrerin Katharina Voigt gut. „Die ist bei uns am letzten Schultag.“ Ob die Kinder so lang warten können?

Von Heike Liesaus

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