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Bootsanleger macht Paddlern Probleme

Bootsanleger macht Paddlern Probleme

Kritik am neuen Bootsanleger nahe der Muldebrücke hat jetzt der Behlitzer Thomas Sigismund geäußert. "Für normale Sportboote ist er ungeeignet. Ich habe es selbst versucht.

Ich musste im Wasser aussteigen. Mit vier Wasserwanderern habe ich dort auch gesprochen, die empfanden das genauso." Mit einem ganz normalen Falt- Paddelboot, das viele in Gebrauch haben, sei der Ein- und Ausstieg einfach nicht komfortabel zu bewältigen. "Das ist eine Ein- und Aussetzstelle für die Boote von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk", erklärte er in der Bürgerfragestunde der Stadtratssitzung. Sicher können dort die großen Schlauchboote der kommerziellen Anbieter oder Kanus und Paddelboote mit Plastikrumpf besser anlanden. Sein Vorschlag: "Die Wasserbausteine rechts- und links vom Anleger sollten terrassen- oder stufenförmig gelegt werden, so dass man seitlich anlegen und gefahrlos aussteigen kann." Die Idee werde aufgenommen und gesehen, was sich realisieren ließe, versprach Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos). Thomas Krönert, Stadtrat der Linken und Vorsitzender der örtlichen Gruppe des Naturschutzbundes, sah indessen den Anleger gut genutzt: "Da haben schon jede Menge Schlauch- und Faltboote eingesetzt. Bestimmt ist das Doppelte oder das Dreifache im Vergleich zu den Vorjahren dort unterwegs. Außerdem sind vor dem Bau auch die Sportboot-Verleiher gefragt worden."

Der Oberbürgermeister will den Anleger jetzt selbst testen. Bis zum 31. Oktober hat er Zeit. Dann schließt sich das Zeitfenster zur Befahrung der Mulde zwischen Eilenburg und Bad Düben wieder bis zum nächsten Sommer. In diesem Abschnitt gelten strenge Naturschutzauflagen. Der Anleger war am 15. Juli übergeben worden. Die schräge Ebene mit den Wangen aus Beton soll den Einstieg in die Boote sicherer machen, als das von den unbefestigten Ufern aus möglich war.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.09.2015

Heike Liesaus

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