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Bringt Leipzig-Boom auch alte Eilenburger Molkerei in Schwung?

Sanierungsobjekte und Bauflächen Bringt Leipzig-Boom auch alte Eilenburger Molkerei in Schwung?

Wo wäre noch Platz für Ansiedlung in der Eilenburger Innenstadt? Während Anwohner in Eilenburg-Ost durchaus über Sanierungsstau in Altneubauten klagen und es entlang der Bergstraße leerstehende Häuser zu entdecken gibt, sind die Freiräume in der Mitte der Stadt rarer. Aber sie sind da.

Die ehemalige Molkerei in der Eilenburger Schreckerstraße wartet noch immer auf die Sanierung.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Wo wäre noch Platz für Ansiedlung in der Eilenburger Innenstadt? Anwohner in Eilenburg-Ost klagen durchaus über Sanierungsstau in Altneubauten. Und allein entlang der Bergstraße gibt es viele leerstehende Häuser zu entdecken. Die Freiräume in der Mitte der Stadt scheinen rarer. Aber sie sind da. Beispiel alte Molkerei in der Schreckerstraße. Bereits vor Jahren haben sich Anwohner über den Anblick beschwert. Schlägt nun die Stunde der Sanierung? „Sie ist jetzt in der Ausschreibung“, erklärt Eigentümer Enrico Schmidt. Er hat schon früh an die Potenziale der Eilenburger Innenstadt geglaubt: Die Nachfrage in diesem Segment sei hoch, so die Einschätzung des in Doberschütz ansässigen Wirtschaftsberaters bereits vor vier Jahren. Der Eigentümer des 1500 Quadratmeter großen Areals wollte damals schon längst loslegen. Bisher ist jedoch nichts dergleichen passiert. „Wir waren in der Zwischenzeit vor allem in Leipzig aktiv“, erklärt er. Mittlerweile wächst aber der Boom der Pleißestadt ins Umland. Und nun hat auch die Doberschützer Servicekanzlei die Molkerei im Fokus. Gerade das Gebiet rings um die Schreckerstraße bietet den kurzen Weg zum Bahnhof und damit zum S-Bahn. Zwei Bauabschnitte sind geplant. Zuerst sollen die hinteren Gebäude drankommen. Vorbereitende Arbeiten seien dort bereits gelaufen. „Unter anderem sind bereits Wohnungsgrundrisse angepasst worden“, erklärt Schmidt. Ob die Hauptsanierung im Frühjahr 2017 oder 2018 starten, hänge nun von den Ergebnissen der Ausschreibung ab. Denn die Baufirmen sind derzeit bestens gebucht. Entsprechend die Preise vor allem bei kurzfristigeren Terminen.

Projekt Rollenstraße

Grün und durchaus gepflegt präsentiert sich indessen eine Fläche, die ebenfalls seit einigen Jahren auf Bauwillige wartet: Das Areal in der Rollenstraße im Quartier zwischen Rinckart- und Eckartstraße, wo einst ein Wohnblock abgerissen wurde. Auch dort war vor rund zehn Jahren an eine Neubebauung mit Eigenheimen gedacht worden. Allerdings ist das Areal derzeit nicht unter den Angeboten der neuen Wohnstandortkampagne Eilenburgs zu finden. „Hier sind wir derzeit mit einem Projektentwickler im Gespräch. Auf alle Fälle steht die Fläche weiterhin für Wohnbebauung zur Verfügung“, erklärt Claudia Scholeck aus der Stadtverwaltung die Zusammenhänge. Ebenfalls in der Entwicklung ist das Wohngebiet Jacobsplatz. Bauträger haben dafür und auch für die Martinstraße Interesse bekundet, erklärte Oberbürgermeister Ralf Scheler vor kurzem.

Lückenbebauung

Für eine Lückenbebauung in privater Hand, so ist aus den städtischen Immobilienangeboten ersichtlich, wäre noch am Dr.-Külz-Ring nahe der Ecke zur Rinckartstraße ein Grundstück frei. Ein Neubau sollte mit zwei Vollgeschossen und Satteldach beziehungsweise dreigeschossig der Umgebung angepasst sein.

Auch zwischen der Straße Jahnplatz und dem Parkplatz am Verwaltungszentrum Maxim-Gorki-Platz könnten auf einem zirka 2000 Quadratmeter großem Terrain zwei bis der Einfamilienhäuser oder Stadtvillen entstehen. Leider nach wie vor ohne Baufortschritt oder Perspektive: Das marode Haus in der Torgauer Straße 49 und der einstige Schlecker-Markt wenige Häuser in Richtung Markt.

Von Heike Liesaus

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