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Eilenburg Bürger klagen über zu wenig Parkplätze
Region Eilenburg Bürger klagen über zu wenig Parkplätze
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10:00 09.04.2016
Auch ein Thema beim Info-Gespräch. Reichen die Parkplätze am Bahnhof? Zumindest die gepflasterten sind dicht belegt, aber hinten auf der geschotterten Fläche ist Platz. Zumindest am Freitagmorgen. Quelle: Heike Liesaus
Eilenburg

Reichen die Parkplätze am Eilenburger Bahnhof? Was lässt sich gegen Schlaglöcher vor der Begegnungsstätte der Volkssolidarität tun? Verkehrsprobleme ganz unterschiedlicher Art gehörten zu den Themen, die beim Infonachmittag des Schwerhörigenvereins ins Gespräch kamen. Es hat Tradition, dass dazu im Frühjahr das Eilenburger Stadtoberhaupt eingeladen wird. Premiere also für Ralf Scheler (parteilos), der seit August als Oberbürgermeister im Amt ist. Und für die Senioren Gelegenheit, alles anzusprechen, was gerade in der Stadt aktuell ist.

So soll geprüft werden, ob die Parkplätze am Stadtbahnhof wirklich reichen. „S-Bahn-Anschluss gut und schön, aber eine Bekannte erzählte mir, dass sie neulich fast in Eilenburg-Ost parken musste, weil sie am Bahnhof keinen Platz bekam“, sagte Helga Jahn, die Vorsitzende des Vereins. Von derartigen Beschwerden hatte Scheler, seitdem die neu gebauten Parkplätze freigegeben sind, nichts gehört. Er wolle dem nachgehen. Viele Pendler nutzen das Park- und Ride-System und stellen ihre Autos in Eilenburg ab. Zumindest an einem Freitagmorgen, so zeigte es der Foto-Termin der LVZ vor Ort, sind nur die gepflasterten Plätze besetzt. Aber die mit Schotterdecke befestigten sind mittlerweile auch freigegeben und fast leer.

Am Radhaus, der Unterstellmöglichkeit für Zweiräder, sind inzwischen grüne Scheiben eingesetzt, ringsum wurde gepflastert. Da habe es einen kleinen Verzug gegeben, hatte Scheler bereits erklärt, als er „aus dem Nähkästchen plauderte“ und über seine Erfahrungen der vergangenen Monate erzählte: über das gute Team im Rathaus, die stabile Wirtschaft in der Stadt, Neuansiedlungen von Edeka bis Auto-Selbstwaschanlage, den Hortbau in Ost, die Kampagnen der Stadt, die sich als Wohnort, aber auch für Touristen besser präsentieren will.

Gefragt wurde auch querbeet von Asyl, über Radwege bis hin zu verwahrlosten Gebäuden. Und noch einmal das Thema Bahnhof: Nach wie vor ist der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen angemahnt. Ein Dauerbrenner. Hier kann aber nur die Bahn selbst etwas machen. „Da muss man immer wieder bohren“, so Scheler. „Der Eilenburger Bahnhof soll nun zwar bis 2017 im Programm stehen. Ich hoffe, er fliegt nicht von der Tagesordnung.“ Mit Barrieren hatte die Vereinschefin auch die Fragerunde eröffnet: „Dass vor der Begegnungsstätte noch nichts passiert ist, ist ein Wunder.“ Der Treff wird von vielen älteren Menschen besucht, die oft mit Rollatoren unterwegs sind. Sie müssen die Schlaglöcher umrunden. „Wir wissen, dass mit einer Reparatur bis zum grundhaftem Ausbau gewartet werden soll. Aber lässt sich nicht zwischendurch etwas tun? Vielleicht mit dem Bauhof?“, so Helga Jahn. Scheler wollte die Anregung mit ins Rathaus nehmen.

Von Heike Liesaus

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