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Eilenburg Bürgermeister Märtz tritt für Doberschütz in die Pedale
Region Eilenburg Bürgermeister Märtz tritt für Doberschütz in die Pedale
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19:00 26.08.2018
Doberschütz niummt erstmals am EnviaM-Städtewettbewerb teil. Bürgermeister Roland Märtz muss dafür mächtig auf dem E-Bike eine Woche lang in die Pedale treten. Quelle: Bärbel Schumann
Doberschütz

Bei der mittlerweile 15. Auflage des EnviaM-Städtewettbewerbes stehen wieder 25 Kommunen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf dem Tourenplan. Erstmals dabei ist Doberschütz. „Wir hatten uns im vergangenen Jahr um eine Teilnahme beworben, aber erst diesmal dürfen wir starten“, freute sich Bürgermeister Roland Märtz (CDU).

Je eine Mannschaft von Erwachsenen und Kindern muss dabei über sechs Stunden hinweg kräftig in die Pedale treten, um ein Preisgeld für einen gemeinnützigen Zweck sozusagen zu erstrampeln. Jeder der Starter darf nur einmal am Wettbewerb teilnehmen. Dem Sieger winken 8000 Euro, die weiteren Platzierten erhalten gestaffelt eine Zuwendung. Ab Platz 5 winken für jeden gefahrenen Kilometer vier Euro. Die jeweiligen Starter per Stimmzettel sowie die Einwohner per Internet können mitentscheiden, wofür das Geld dann zum Einsatz kommt.

Märtz kann 400 Euro zusätzlich erstrampeln

Außerdem kann der jeweilige Bürgermeister eine Prämie bis zu maximal 400 Euro dazu, gespendet von Envia, beisteuern. Vorausgesetzt, er schafft in einer Woche per Rad 100 Kilometer zurückzulegen. Pro Kilometer gibt es auch hier vier Euro, maximal jedoch höchstens 400 Euro. Für diese besondere Aktion bekommt er von dem Energieversorger ein E-Bike für diese Zeit gestellt. Das hat Roland Märtz von Thilo Schröter, Leiter Kommunalbetreuung, inzwischen erhalten und radelte auch schon umher. Er muss sich allerdings mächtig anstrengen, um das zu schaffen. Denn er hat gerade in der E-Bike-Woche allerhand auswärtige Termine, für die auf Grund der Entfernung kein Rad für die An- und Abreise genutzt werden kann. „Aber irgendwie muss ich das hinbekommen“, meinte er zuversichtlich.

Mügeln liegt noch vorn

Am 1. September müssen dann beim traditionellen Stoppelfest Erwachsene und Kinder kräftig in die Pedalen treten,um möglichst weit vorn zu landen. Derzeit liegt die Stadt Mügeln mit 326,3 Kilometern vorn. Sie war in der Vergangenheit schon mehrmals unter den besten fünf Kommunen zu finden. Mit Doberschütz zusammen, beteiligen sich so zwei Gemeinden aus Nordsachsen an dem bis zum 3. Oktober währenden Wettstreit.

„Ich rufe alle Doberschützer, die gern schnell und mit Ausdauer per Rad unterwegs sind, für uns an den Start zu gehen. Es wäre schön, wenn wir weit vorn ein Wörtchen mitreden könnten. Freiwillige einfach beim Sportverein oder der Gemeinde melden “, so der Wunsch von Roland Märtz.

Von Bärbel Schumann

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