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Eilenburg Burgberg: Korrekturen per Eilverfahren?
Region Eilenburg Burgberg: Korrekturen per Eilverfahren?
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14:14 19.05.2015

Genau 521 Bürger der Muldestadt unterstützen den Denkmalfreund dabei. Sie setzten in den vergangenen Tagen ihre Unterschrift unter eine Petition (wir berichteten), die Erler gemeinsam mit seinem Kumpel Mirko Hoffmann Anfang der Woche im Dresdner Büro des Präsidenten des Sächsischen Landtages, Matthias Rößler, überreichte. Im Sekretariat des Präsidenten, teilte Erler anschließend mit, gab es für die Petition den Eingangsstempel vom Montag und entsprechende Erklärungen. "Hans-Peter Maier vom Besucherdienst ermöglichte uns schließlich den Zutritt in den Landtag. Ein Mitarbeiter der Pressestelle wurde hinzu geholt, um unseren Besuch in den Landtags-Pressemitteilungen zu veröffentlichen", so der Eilenburger, dessen Dank den Unterstützern der Petition gilt. "Ich halte Euch auf dem Laufenden" verweist er zudem auf Informationen, die er regelmäßig auch über soziale Netzwerke verbreitet.

Eine Nachricht aus Dresden erwartet Erler binnen 14 Tagen, sei zugesagt worden. Er setzt zudem Hoffnungen auf einen Ortstermin mit dem nordsächsischen Landrat Michael Czupalla (CDU) sowie Denkmalfachleuten des Landkreises sowie aus Dresden Anfang Mai.

Matthias Erler und den Unterzeichnern der Petition geht es vor allem um den Umgebungsschutz im Bereich der noch vorhandenen historischen Bausubstanz auf dem Burgberg, das denkmalschutzrechtliche Rücksichtnahmegebot sowie die Bebauung im historischen Stil. Verwiesen wird auf "höfliche Anschreiben" an Oberbürgermeister Hubertus Wacker (parteilos), Stadträte und Bauausschuss mit der Bitte, die Neubauten dem ehemaligen Gefängnis optisch anzugleichen. "Es geht nicht darum, Luthers Fahrradschuppen zu erfinden oder Standards der Wettiner Toilettenanlage neuesten Hygienevorschriften anzupassen. Das Konzept hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit des Projektes begrüße ich." Auch er hätte bei der Sanierung seines Hauses die Richtlinien des Denkmalschutzes einhalten müssen. Historische Objekte nunmehr mit sichtbaren Stahlträgern als Pergola, Solar- und Eternitplatten zu versehen, widerspräche zudem der Gleichbehandlung. "Das Sanierungsgebiet Altstadtkern läuft 2016 aus", so Erler. Für das Amtshaus befürchtet er danach ebenfalls Probleme.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.04.2015
Von Karin Rieck

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