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Burgberg abgerutscht - Straße dicht: Eilenburg will endlich eine Lösung

Burgberg abgerutscht - Straße dicht: Eilenburg will endlich eine Lösung

Seit einem halben Jahr ist eine Straße am Eilenburger Burgberg nach einem Erdrutsch gesperrt. 600 Kubikmeter Erde und Geröll waren im Januar herbgestürzt. Jetzt entscheidet der Stadtrat über Möglichkeiten zur Sanierung.

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Im Januar 2011 rutschte der Burgberg in Eilenburg ab.

Quelle: Kathrin Kabelitz

Eilenburg. Die Sanierung werde mehr als eine Million Euro kosten. Die Finanzierung sei noch nicht geklärt, und die Arbeiten am Berg könnten frühestens 2012 beginnen.

Der Eilenburger Stadtrat wird an diesem Montag über Lösungen zur Sanierung des abgerutschten historischen Burgberges abstimmen. Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Das Vorhaben sei allerdings kompliziert, sagte Stadtsprecher Heiko Leihe. „Wir haben es mit Lockergestein aus Sand und Erde zu tun. Da etwas sichern zu wollen, das kann sich jeder Laie vorstellen, ist technologisch nicht so einfach.“

Fotos vom Januar 2011

zeigen das Dilemma:

Die Sanierung werde mehr als eine Million Euro kosten. Die Finanzierung sei noch nicht geklärt. Die Stadt hofft auf Fördermittel. Die Arbeiten am Berg könnten frühestens 2012 beginnen.

Im Januar waren rund 600 Kubikmeter Erde und Geröll herabgestürzt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Allerdings ist seither die Mühlstraße am Fuße des Berges unpassierbar und gesperrt. „Die Ursache für den Erdrutsch war relativ leicht zu ermitteln. Es gab eine Durchfeuchtung der Flächen“, sagte Leihe.

Diskutiert wird die Möglichkeit, die Bergflanke mit einem Drahtnetz zu überspannen. Die anderen Variante wäre, sie mit Pfählen zu stabilisieren. Erfahrungswerte gebe es mit beiden Möglichkeiten eigentlich nicht. Der Burgberg sei keine natürliche Erhebung, sondern über Jahrhunderte künstlich aufgeschüttet worden.

Die Südseite und Teile der Westseite waren in der Vergangenheit schon mit Millionenaufwand saniert worden. Der im Januar abgerutschte Teil gehörte jedoch nicht dazu und war bis dahin auch nicht geologisch auffällig gewesen. Auf dem Berg stehen ein historischer Turm sowie einige Wohnhäuser.

dpa

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