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Eilenburg Burgberg wird zum Zankapfel im Wahlkampf
Region Eilenburg Burgberg wird zum Zankapfel im Wahlkampf
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13:58 19.05.2015

Hans Poltersdorf, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, sieht das anders, stellt sich nunmehr vor CDU-Stadträtin Steffi Schober, gleichzeitig Vorsitzende des Burgvereins und OBM-Kandidatin. Poltersdorf: "Es sind Wahlen, ein Schelm, wer böses dabei denkt." Gleichzeitig wendet er sich gegen Unterstellungen, seine Lebensgefährtin hätte sich nicht genug für eine veränderte Gestaltung eingesetzt. "Herr Erler hätte sich schon vor Baubeginn aktiv einbringen können." In Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen sei der Burgverein umfassend informiert worden. Erler trat vor über zehn Jahren "wegen zu wenig Einbeziehung" aus dem Verein aus, vor einem Jahr auch aus dem CDU-Stadtverband. Denkanstöße zu Änderungen seien in Fraktionsitzungen der CDU beraten und in nicht öffentliche Ausschüsse sowie den Stadtrat eingebracht worden. "Im Wesentlichen stimmen die Änderungsvorschläge mit denen des Herrn Erler überein." Es stehe jedem Bürger frei, so Poltersdorf, in den Fragestunden Einfluss auf das Stimmverhalten der Räte zu nehmen. Erler hätte er jüngst dort das erste Mal gesehen. Bereits am 4. März 2014 habe die CDU mehrheitlich gegen die Umsetzung des Beschlusses in dieser Form gestimmt, was den Argumenten von Steffi Schober zuzuschreiben gewesen sei. Öffentlich diskutiert wurde aber, wie berichtet, vor allem die räumliche Aufteilung der neuen Radler-Herberge im alten Gefängnis. © Kommentar, S. 25

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.04.2015
Von Karin Rieck

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