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Eilenburg Burgverein holt Luther nach Eilenburg
Region Eilenburg Burgverein holt Luther nach Eilenburg
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13:29 14.01.2018
Steffi Schober vom Burgverein übergab an die Regieführer Peter Paschke (links) und Gerd Spindler sowie an Mitwirkende ein kleines Dankeschön. Quelle: Foto: Anke Herold
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Eilenburg

Der imposante Blick auf die große Kreisstadt Eilenburg aus der Vogelperspektive lies es an Wirkung und Stimmung nicht fehlen ebenso die Kamerafahrt, die langsam Kurs auf das Zentrum der Muldestadt nahm und letztlich auf dem Burgberg zum ehemaligen Standort des Eilenburger Schlosses im 16.Jahrhundert den verehrten Martin Luther, gespielt von Andreas Flegel, mittels Normalperspektive ins Bild brachte. So gelang es, die Zuschauer in die historischen Geschehnisse zu Zeiten der Reformation eintauchen zu lassen. „Martin Luther in Eilenburg“ der Kurzfilm der Amateurfilmgesellschaft Eilenburg hatte im vergangenen Herbst Premiere und wurde jetzt im Rahmen des Stammtisches des Burgvereins Eilenburg erneut der Öffentlichkeit präsentiert. Der Einladung in den Gemeinderaum der evangelischen Kirchgemeinde waren viele Interessierte gefolgt. In gut 30 Minuten flimmerte Luther über die Leinwand, schwelgte in Erinnerungen und suchte die Plätze seines Wirkens in der Muldestadt auf.

Laienschauspieler überzeugen

Eilenburg gilt als frühes Zentrum der Reformation und hält deshalb auch eine Reihe von Geschichten parat, an denen noch heute Jung und Alt Gefallen finden. Die Hauptdarsteller und Regieführer resümierten im Anschluss über ihre Erfahrungen und Empfindungen während der Entstehung des Werkes. Laienschauspieler Martin Seidel sprach im Film den Kommentar und berichtete von neuen Erfahrungen, die er während des Drehs machte. „Vor allem die Zungenbrecher waren ein Herausforderung“, berichtet der junge Mann in der Podiumsdiskussion. Ebenso erstaunt waren die Anwesenden über die schauspielerischen Fähigkeiten von Andreas Flegel und Ernst Gottlebe.

Der Reformator in der heutigen Zeit

Die Idee den großem Reformator in die heutige Zeit zurückkommen zu lassen, kam genauso gut an, wie die tolle Motivwahl. Jutta Fehre aus Sprotta lies sich die Vorführung nicht entgehen. „Den Film habe ich heute zum ersten Mal gesehen. Die schönen Seiten von Eilenburg zu zeigen und dabei die Geschichte im Blick zu behalten, fand ich sehr gelungen“, erklärte sie anschließend. Der Burgverein hatte zwar keinen Oskar dabei, aber Steffi Schober dankte allen Mitwirkenden und übergab ein kleines Dankeschön.

Von Anke Herold

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