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Eilenburg Cäsar und Kleopatra aus Eilenburg holen den Sachsenmeister-Titel
Region Eilenburg Cäsar und Kleopatra aus Eilenburg holen den Sachsenmeister-Titel
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08:00 16.03.2017
Die Garde des ECC freut sich in den Schautanzkostümen nach der Siegerehrung. Lena Gürke und Felix Meyer sind als Cäsar und Kleopatra dabei. Quelle: privat
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Eilenburg

Euphorie und Stolz nach einem Turnier-Marathon: Um 5.15 Uhr startete der Bus, um 9 Uhr begann das Turnier in der Chemnitzer Stadthalle. Um 22 Uhr war dort Schluss. „Und es war eine ziemlich coole Veranstaltung“, schätzt Mathias Gürke die Sächsischen Meisterschaften der Karnevalistischen Tänze ein. Dabei sieht er die Sache aus der Mehrfach-Perspektive, ist Tänzerinnen-Vater, Turniersprecher und Vorsitzender des Eilenburger Carneval Clubs (ECC) in Personalunion. Die Abordnung aus 75 Aktiven, Helfern und Maskottchen kehrte von der Chemnitz an die Mulde zurück. Da hatten nicht allein Lena-Nesrin Gürke und Felix Meyer ihr Ziel erreicht, als karnevalistisches Tanzpaar den Sachsenmeister-Titel zu erobern. Bei der Siegerehrung erstiegen sie in den Kostümen von Kleopatra und Cäsar das oberste Treppchen.

Vizemeister bei der oberste Altersklasse

Denn sie waren ebenfalls Protagonisten bei den Schautänzen der Klasse Ü15. Mit dem Tanz in Orientkostümen kam die Gruppe auf den zweiten Rang. „Vizemeister bei der oberste Altersklasse in diesem Wettbewerb. Das gab es seit vielen Jahren nicht“, jubelte Mathias Gürke.

Jubel ebenso für den Vizemeistertitel des jungen Tanzpaars Anjulie Herrmann und Aurel Jarick und für den dritten Platz der Jugendgarde: „Ein noch wilder Haufen, der sich erstmalig zusammengerauft hat. Es ist einfach irre, was da auf die Bühne gebracht wird.“ Sportlich und künstlerisch. Die Eilenburger sind stolz darauf, dass alle ihre Choreographien aus eigener Feder stammen. Oft fielen Entscheidungen denkbar knapp, war das Feld der weiblichen Garden zum Beispiel mit 18 Gruppen stark besetzt. Die Sportlerinnen, die für den ECC antraten, eroberten den sechsten Rang. Für den Schautanz „Alles, was in uns steckt“, bei dem die Jugendgruppe das Leben der Pilze inszenierte, gab’s den vierten Platz. Das war schon etwas bitter: „Gerade zwei Punkte Differenz zum dritten Rang. Bei sieben Juroren ist das denkbar knapp“, so Gürke.

Von Heike Liesaus

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