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Eilenburg Caritas lässt beim Sportfest die Bälle fliegen
Region Eilenburg Caritas lässt beim Sportfest die Bälle fliegen
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00:38 25.06.2015
Vollen Einsatz beim Fußball-Turnier zeigen in der U14-Begegnung gegen Naumburg die Flüchtlingskinder, die in Magdeburg leben (blaue Trikots). Quelle: Kathrin Kabelitz
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Eilenburg

Doch Eigentore gehören zum Fußball nunmal dazu und wie hatte Marcus Waselewski, Geschäftsführer der Caritas-Trägergesellschaft St. Mauritius gGmbH, zur Eröffnung am Vormittag gesagt: "Dabei sein ist alles, heute gibt es keine Verlierer." 200 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahre aus Einrichtungen der Erziehungshilfe des Bistums Magdeburg nahmen sich diese Ansage am Sonnabend zu Herzen, als sie zum Sportfest auf dem weitläufigen Gelände des St. Martin-Hilfeverbundes in Eilenburg antraten.

Alle zwei Jahre findet das Event statt, anno 2015 startete bereits die zehnte Auflage. Die Muldestadt war vor zwei Jahren schon mal Gastgeber. Aus Magdeburg, Wolmirstedt, Calbe, Sandersleben, Naumburg und Delitzsch reisten die Teilnehmer und ihre Betreuer an. "Die Kontakte zwischen den Einrichtungen fördern und auch mal an seine eigenen Grenzen gehen" - diese Aspekte rechnet Eilenburgs Einrichtungsleiter Markus Müller dem Ereignis zu. Zumal viele Kinder und Jugendliche auch nicht immer die Möglichkeit haben, einem Verein beizutreten, vor allem dann, wenn die Transportfrage steht.

Ins Zeug legten sich an diesem Tag aber alle. Turniere im Fußball und Volleyball standen ebenso auf dem Programm wie Geländelauf oder Zwei-Felder-Ball und jede Menge weitere Angebote. "Jede Einrichtung, die hier teilnimmt, ist für eine Sportart verantwortlich", so Müller. Bei dem einen oder anderen konnte man sich auch mal ausprobieren, so wie beim Büchsenwerfen oder Bogenschießen. "Und wir hatten noch nie so viele Turniere wie in diesem Jahr", fügt Susanna Erbring, Fachreferentin für Kinder- und Jugend-Familienhilfe beim Caritas-Verband Magdeburg, hinzu. Dabei sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt. "Sie kommen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea", so Erbring.

Ganz regenfrei blieb der Tag nicht. Doch da die Muldestadt, wenn sie denn Ausrichter ist, diesen Fakt bereits zur Genüge kennt, sind genug Ausweich-Möglichkeiten geschaffen, um damit umgehen zu können. Am Ende zogen daher die Organisatoren ein positives Fazit. Auch wenn die Gastgeber in puncto Erfolge nicht abräumten. Das schafften - wie so oft - die Teilnehmer aus Sandersleben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.06.2015

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