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Eilenburg Chor der Volkssolidarität beim Grand Prix Goldener Herbst Fünfter
Region Eilenburg Chor der Volkssolidarität beim Grand Prix Goldener Herbst Fünfter
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14:48 13.10.2009
Eilenburg

Auch am Tag nach dem Triumph ist Christl Krauthoff die Freude anzuhören. „Immerhin sind wir in den fünf Jahren, seit es den Wettbewerb gibt, der erste Chor, der sich so weit nach vorn gesungen hat. Für uns ist das ein respektables Ergebnis“, so die Chefin der Volkssolidarität Eilenburg-Mitte. Das habe ihnen auch Moderator Siegfried Trzoß bestätigt, der den Talentewettbewerb für Junggebliebene einst aus der Taufe hob und bei dem meist Solo-Künstler auftreten. Teilgenommen hatten Akteure aus sieben Bundesländern.

Mit einem Quodlibet, einem Musikstück, in dem Melodien kombiniert werden, die ursprünglich nichts miteinander zu tun haben, traten die Eilenburger an. Zwei Lieder, „Ein Jäger aus Kurpfalz“ und „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“, brachten sie der Jury, zu der unter anderem Schauspieler Giso Weißbach und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau (Die Linke) gehörten, dar. Allein auf den Fakt, dass Chöre bisher kaum mitgewirkt haben, konnten die Eilenburger nicht bauen. Leistung war gefragt. „Vor 700 Leuten im Saal, das war uns neu. Aber alle haben das gut weggesteckt“, berichtet Krauthoff. Dies gelang auch mit Hilfe der 50 mitgereisten Fans, die ebenso wie die Akteure dank eines Sponsors im extra Bus den Weg in die Hauptstadt antraten. Während sich die Damen und Herren um Chorleiterin Susanne Gallwas im Freizeitforum einsangen, holte sich der Rest der Eilenburger auf einer Stadtrundfahrt noch die nötige Kraft für den nachmittäglichen Applaus-Marathon. „Unsere Fans haben uns regelrecht durch die Veranstaltung getragen“, dankt die Vereinsfrau. Entsprechend fröhlich ging es wieder auf die Heimreise.

Auf die machte sich nach der Entscheidung auch Oberbürgermeister Hubertus Wacker (SPD). Im Gepäck die Bestätigung, dass der sächsische Landesausscheid 2010 erneut in der Region, vielleicht sogar so wie im März erneut im Eilenburger Bürgerhaus, stattfinden soll. Dann allerdings ohne die Frauen und Männer des Chores der Volkssolidarität. „Es ist nicht üblich, dass man ein zweites Mal antritt. Jetzt sollen andere ran“, so Krauthoff. Für den Chor geht es am 20. Oktober mit der nächste Probe weiter. Die nächsten Auftritte stehen zur Jahreshauptversammlung der Volkssolidarität, im Kreispflegeheim und zum Weihnachtsmarkt an.

Kathrin Kabelitz

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