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14:12 19.05.2015
Diesmal nicht im Einsatz, sondern versammelt zur Auszeichnungsrunde im Eilenburger Tiergarten: Mitglieder des THW-Ortsverbandes Eilenburg. Quelle: Thomas Steingen

Am Freitagabend wurden in der Gaststätte des Eilenburger Tierparks 21 Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes mit dem Sächsischen Fluthelferorden und der Einsatzmedaille "Fluthilfe 2013" des Bundes geehrt. Die Auszeichnungen übergaben der nordsächsische Landrat Michael Czupalla (CDU) und die THW-Landesbeauftragte für Sachsen/Thüringen Sabine Lackner.

In seinen Dankesworten erinnerte Michael Czupalla noch einmal an die dramatischen Tage vor einem Jahr. Dabei hatte der Einsatz des THW Eilenburg bereits im Vorfeld des Juni-Hochwassers begonnen. Ab 19. Mai waren die Kameraden nämlich eine Woche im Einsatz zum Wasser abpumpen in Camburg/Thüringen. Am 31. Mai besetzte der THW-Ortsverband (OV) dann seinen geplanten Hochwasserabschnitt im Stadtgebiet Eilenburg. Am 2. Juni musste der Stützpunkt des OV wegen der drohenden Überflutung der Innenstadt evakuiert und in die Mittelschule Eilenburg-Ost verlegt werden. Transporte in den Raum Torgau, Pumparbeiten in Gruna, Bad Düben und Löbnitz gehörten zu den Aufgaben des Eilenburger THW. Czupalla hob aber auch die Arbeit von Hans-Jörg Kamprath und Inez Laaser im Katastrophenstab sowie die Koordinierung der Kräfte hervor, wobei er namentlich Kamerad Jörg Schabehorn nannte.

Letzterem überreichte Sabine Lackner die Ehrenurkunde des THW für 20-jährige Mitgliedschaft. Eine besondere Würdigung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und Einsatzbereitschaft erfuhren auch die Kameraden Thomas Schöbe-Güther und Maik Himmelreich. Sie wurden mit dem THW-Helferzeichen in Gold ausgezeichnet.

Die beiden Familienväter (jeweils zwei Söhne) kamen vor rund 20 Jahren über den Wehrersatzdienst zum THW. "Der Zusammenhalt der Truppe hat uns bewogen, auch nach der achtjährigen Pflichtdienstzeit weiter beim THW zu bleiben", erzählte Maik Himmelreich. Sein erster Einsatz, bei dem in Liebertwolkwitz ein Giebel einzustürzen drohte, ist dem 39-Jährigen besonders in Erinnerung geblieben. Bei Thomas Schöbe-Güther ist das ein Auslandseinsatz in Polen während des Oder-Hochwassers 1997 am Fuße des Riesengebirges. "Damals habe ich gespürt, wie sich die Kameradschaft unter uns vertieft hat und der Zusammenhalt gewachsen ist", erinnerte sich der 43-Jährige.

Für Zugführer Jörg Schabehorn ist die Gewissheit, in Notsituationen etwas tun zu können, Ansporn für sein ehrenamtliches Engagement beim THW. "Helfen zu können, das ist ein schönes Gefühl", beschrieb der 43-jährige Bauingenieur seine Motivation.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Steingen, Thomas

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