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Das war ein bisschen zu wenig für mehr

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Beide Trainer schätzten die Chancen vor dem Spiel 50:50 ein. So war das auch mit den positiven und negativen Begleiterscheinungen. Das Wetter passte. Offiziell 550 Zuschauer kamen in das Kurt-Fuchs-Stadion und sahen ein interessantes Bezirks-Pokal-Finale, das bis zum Schluss auch von einer Krostitzer Überraschung hätte geprägt sein können.

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RB Leipzig II gewinnt Bezirkspokalfinale gegen FSV Krostitz ohne spielerisch zu überzeugen

Quelle: Manfred Lüttich

Krostitz. Nach 90. Minuten mussten die Gastgeber statt dessen und zurecht einer Sensation nachtrauern. Schiedsrichterin Anett Unterbeck überzeugte mit einer fehlerfreien und souveränen Spielleitung. Die Gäste machten nach dem Anpfiff einen leicht überlegenen Eindruck, waren öfter im Ballbesitz. Krostitz stand diszipliniert, das Spiel plätscherte dahin, auf den Rängen wurde aus dem Getuschel lauteres Gemurmel. An der Seitenlinie trieb ein zufriedener FSV-Trainer seine Jungs an: „Gut so! Weiter so! Enger ran!". Aus dem Nichts folgte das 1:0. Bergfeld und Quasdorf waren sich in der Krostitzer Abwehr nicht einig und luden Gottelt zu einem Sonntagsschuss aus halblinken 25 Metern ein. Stocklauser hatte keine Chance, als das Leder halbhoch in die Maschen knallte. Der Leipziger Anhang war repektabel laut zu hören. 

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Krostitz. Beide Trainer schätzten die Chancen vor dem Spiel 50:50 ein. So war das auch mit den positiven und negativen Begleiterscheinungen. Das Wetter passte. Offiziell 550 Zuschauer kamen in das Kurt-Fuchs-Stadion und sahen ein interessantes Bezirks-Pokal-Finale, das bis zum Schluss auch von einer Krostitzer Überraschung hätte geprägt sein können.

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 „Genau so weiter spielen", gab Geppert seinen Jungs mit in die zweite Hälfte. Immerhin hatten sie bis auf das Tor nicht eine einzige Chance der Leipziger zugelassen. Genau so weiter, das gelang nicht ganz. In der Mittagshitze blieb der Gastgeber vor dem Leipziger Kasten harmlos. Leipzig wiederum wirkte souverän und abgeklärt, ohne dabei selber spielerische Akzente zu setzen. Das 2:0 (70.) war dann schön herausgespielt. Fußballgott Ronny Kujat hämmerte aus 25 Metern einfach mal drauf, den Schuss nach Abpraller aus der Abwehr von Roth konnte Stocklauser noch wegfausten, der Nachschuss von Nüchtern landete flach im linken Eck. Zehn Minuten später hätte es Hobusch noch einmal spannend machen können. Allein vor Klimas landete sein Drehschuss an der Latte. In der 84. Minute war es der eingewechselte Rudolph dem allein vor dem RB-Keeper die Nerven versagten. Auch RB vergeigte noch zweimal kläglich. Sekunden vor dem Abpfiff knallten auf der Leipziger Bank die Sektkorken. Und als hätte er es zumindest geahnt, wurde RB-Coach Olaf Brosius im auffälligen Schlabber-Look (T-Shirt und Turnhose) mit Sekt geduscht.Stimmen:Mike Geppert (Trainer Krostitz): Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden und muss den Hut ziehen. Die Jungs haben diszipliniert unser Konzept durchgezogen. Nach dem 2:0 hatten wir noch zwei 100-Prozentige. Wir sind an unsere Grenzen gegangen. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, ist es die Chancenverwertung. Schade, so zu verlieren, da war mehr drin.Olaf Brosius Trainer RB Leipzig II: Respekt vor der Krostitzer Leistung. Die haben nicht viel zugelassen. Ich glaube dennoch, dass wir den Pokal verdient mitnehmen. Wir haben konzentriert gespielt und hinten sicher gestanden.FSV Krostitz: André Stocklauser, Michael Wege, Björn Bergfeld, Nicolai Schröer, Christop Schmidt, Tino Bohnet (62. Christian Bettfür), Chris Hobusch, Sascha Quasdorf, Daniel Roos, Christoph Buse (62. Thomas Rudolph), Helmut Gerhardt (72. Nico Müller).RB Leipzig II: René Klimas, Patrice Meißner, Frank Räbsch, Patrick Kunig, Ronny Kujat, Robert Gottelt, Jonathan Barth, Markus Roth, Marcel Nüchtern (88. Rico Kipping), Mario Schaaf, Robert Scannewin (90. Roman Noguera).Schiedsrichterin: Anett Unterbeck.

Frank Pfütze

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