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Eilenburg Den Eilenburgern blüht bald etwas
Region Eilenburg Den Eilenburgern blüht bald etwas
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07:10 14.03.2017
Christopher Müller (links) und Bernd Pawelke bepflanzen das Beet an der Wallstraße. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Damit der Frühling nach Eilenburg kommt, wird mit Strich und Faden gearbeitet. Jedenfalls an den Beeten an der Wallstraße, wo Mitarbeiter der Stadtwirtschaft am Montagmorgen Stiefmütterchen & Co. in die Erde brachten. Fürs korrekte Arrangement wurden an der Pflanzschnur ausgerichtet Furchen gezogen. Dort setzten Christopher Müller und Bernd Pawelke die Pflänzchen ein.

Diplom-Gartenbauingenieurin Gertrud Stier hatte sich im Vorfeld einige Gedanken gemacht, um die Frühblüher schön in Szene zu bringen. Mit Blau und Gelb kamen die Eilenburger Stadtfarben ins Spiel. Stier hatte das etwas hellere Blau bestellt, weil das schöner leuchtet. Einige Vergissmeinnicht sind auch dabei. Diese wachsen etwas weiter in die Höhe und öffnen ihre Blüten später. „Die Staffelung macht den Anblick interessanter. Und es ist auch schön, wenn sich immer etwas ändert“, beschrieb die Fachfrau anhand des Pflanzplans die Idee dahinter.

Gräser, die schon länger im Beet heimisch sind, wirken ebenfalls mit. Zudem Tulpen, die schon einige Blätter zeigen. Die nehmen das Thema des Tulpenbandes auf, das vorigen Herbst weiter hinten in die Wallstraßen-Wiese gesetzt wurde.

Die Stadtwirtschafter hatten noch weiße und rote Tausendschönchen auf der Transporter-Ladefläche. Diese sollten anschließend auf die Blumenuhr an der Rinckartstraße kommen. Außerdem werden Frühlingsblüher in die Dreiecksbeete auf dem Markt gesetzt. Die großen Pflanztöpfe an der Torgauer und der Leipziger Straße werden mit Primeln, Hornveilchen und Zwiebelblumen bestückt. Dort blüht es schon vereinzelt. „Duftschneeball und Christrosen“, freut sich Gertrud Stier, dass das Konzept von Dauerbepflanzung, die saisonal ergänzt wird, aufgeht.

Von Heike Liesaus

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