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Eilenburg Die einen eine Oase, die anderen zugwachsen: So unterschiedlich sind Eilenburgs Dorfteiche
Region Eilenburg Die einen eine Oase, die anderen zugwachsen: So unterschiedlich sind Eilenburgs Dorfteiche
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06:00 03.09.2016
Der Dorfteich in Pressen – ist ziemlich zugewuchert. Quelle: privat
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Eilenburg

Dorfteiche können ein ganz unterschiedliches Bild abgeben: Brutgebiete für Mücken und Wildwuchs von allerhand Grünzeug wie in Pressen und Behlitz oder kleine Oasen wie in Zschettgau. Solch einen Vergleich stellt dieser Tage Rainer Bernardt an, der jüngst für den Eilenburger Angelverein Nord das Zschettgauer Gewässer in Pflege nahm. „Diese Oase wurde geschaffen, weil Stadtverwaltung Eilenburg und Angelverein erfolgreich zusammen gearbeitet haben“, so Bernhardt. Vereinsvorsitzender Bernd Cirotzki ergänzt: „Wir können die Stadt Eilenburg da nur loben. Auch der Zschettgauer Teich war mal eine Wildnis. Das Rathaus hat uns einen Container für die Pflegearbeiten gestellt.“

Immer wieder Anfragen

Die Teiche in den beiden anderen genannten Eilenburger Ortsteilen und ihr Pflegezustand sind dagegen immer mal wieder Gegenstand von Anfragen im Ortschaftsrat oder in Einwohnerversammlungen. Zuletzt war hier im Frühjahr 2013 darüber informiert worden, dass es Unterhaltungsarbeiten an den drei Teichen sowie an den Gräben in Kospa gab. Rund 17 000 Euro, erklärte seinerzeit Petra Zimmermann, Fachbereichsleiterin Bau im Rathaus, seien dafür ausgegeben worden. Dafür habe die Stadt, die für die Unterhaltung der sogenannten Gewässer II. Ordnung zuständig ist, unter anderem auch Schlamm in Größenordnungen abfahren und fachgerecht entsorgen lassen. Das Schilf an den Teichen in Pressen und Behlitz sei aber nicht komplett entfernt worden. Das habe die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt gefordert. Insofern, war auf neuerliche Nachfrage im Rathaus zu erfahren, sei vorerst nichts geplant, da die Sanierung der Teiche Pressen und Behlitz nicht so weit zurück liegt.

Mittel nicht unbegrenzt

Was zusätzliche Pflegearbeiten angeht, müssten in den Orten wie in Zschettgau wohl auch ehrenamtliche Helfer mobilisiert werden, denn öffentliche Mittel sind bekanntlich nicht unbegrenzt vorhanden, sind sich die Angelfreunde Cirotzki und Bernhardt einig. „Pressen und Behlitz gehört nicht zu unserem Einzugsbereich. Unser Verein kümmert sich unter anderem noch um den Groitzscher See und den Lübbisch bei Hainichen.“ Dem Zschettgauer Bernhardt gehen auch seine Frau und zwei Helfer zeitweilig zur Hand. „Fische brauchen schließlich Platz“, sagt der Petrijünger.

Von Karin Rieck

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