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Die große Oper spielt in Jesewitz

Hänsel und Gretel Die große Oper spielt in Jesewitz

Sonst stehen sie auf der Bühne der großen Oper, nun geht’s aufs Land: Leipziger Künstler führen Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in der Turnhalle der Jesewitzer Grundschule auf.

Die Hexe freut sich auf außergewöhnliche Leckereien. Gretel sieht, dass Unheil droht.

Quelle: Heike Liesaus

Jesewitz. Zuerst heißen die beiden, die da mit ihren Smartphones spielend in die Jesewitzer Turnhalle spazieren, noch Greta und Johanna, dann werden sie zu Hänsel und Gretel. So kamen Künstler der Leipziger Oper den Kindern der Grundschule Jesewitz am Dienstag ganz nah: Dort, wo sonst Sport stattfindet, stand eine Bühne.

Die jungen Zuschauer wurden schon einbezogen, als Sandra Maxheimer und Magdalena Hinterdobler noch als Greta und Johnna das Orchester bewunderten: „Dürfen sich die Musiker ihre Plätze aussuchen?“ Dirigentin Giedre Slekyté erklärte, dass die Verteilung der Sitze von Streichern und Bläsern einem Jahrhunderte alten Muster folgt, und zeigte, wie sie das Orchester laut und leise macht. So waren alle gut vorbereitet, um gebannt zu verfolgen, wie Hänsel und Gretel stimmgewaltig über auferlegte Hausarbeiten jammerten, eine kleine Sause zelebrierten und sich den Zorn der Mutter zuzogen. Der dazu führte, dass sie rausgeschickt wurden, um Beeren zu sammeln. Die Eltern stellten zu spät fest, dass im finstren Wald die Hexe haust. Natürlich landete die am Ende märchengemäß im Ofen. Applaus. Blumen.

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Die große Oper geht aufs Land: Leipziger Künstler führen Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in der Turnhalle der Jesewitzer Grundschule auf.

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Die Kinder standen Schlange, um Autogramme der Künstler zu bekommen. „Es war super, wenn auch von der Logistik her schwierig“, freute sich Gundula Nowack, die das Stück inszeniert hat. „Es ist Theater ohne viel Technik, wie vor 100 Jahren. Das macht unglaublich viel Spaß.“ Das fanden auch Annalena und Jasmin aus der vierten Klasse. Was gefiel am meisten? „Wo Mutter und Vater so gesungen haben, weil sie sich Sorgen gemacht hatten.“

Von Heike Liesaus

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