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Doberschütz: VW-Besatzung liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

Doberschütz: VW-Besatzung liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

Eilenburg/Doberschütz/Dresden (kr). Eine Verfolgungsjagd am Dienstagabend zwischen Eilenburg und Doberschütz und auch das, was darauf folgte und seine Kreise bis Dresden zog, ähnelte fast schon einem schlechten Krimi: Mit dem Signal "Stopp Polizei", Blaulicht und Martinshorn versuchte eine Polizeistreife, einen weißen VW-Transporter anzuhalten.

Der 24-Jährige am Lenkrad sollte wegen seiner Fahrweise kontrolliert werden. Dieser beschleunigte die Fahrt jedoch, die über die Puschkin-, Dübener Landstraße bis zum Abzweig Rote Jahne in die Nachbargemeinde Doberschütz führte. Weiter ging es durch Wöllnau bis zur B 183 in Richtung Falkenberg. Dort wendete der junge Mann und raste auf den Streifenwagen zu. Die Polizisten mussten zurücksetzen, um eine Kollision zu verhindern, ließen sich von dem Flüchtenden aber nicht abschütteln. Der raste mit einer Geschwindigkeit von über 150 Stundenkilometern in Richtung Doberschütz davon. Nach einer Kurve landete der Transporter im Straßengraben. Die leicht verletzte Beifahrerin (30) blieb im beschädigten Auto zurück. Der Fahrer konnte im angrenzenden Gelände von den Gesetzeshütern gestellt werden. Der junge Mann hatte das Auto ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Einfluss von Betäubungsmitteln gelenkt. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.

Vom Halter des VW-Transporters erfuhr die Polizei schließlich, dass das Fahrzeug von einer Frau bei einer Mietfirma in Dresden angemietet worden war. Verwendet wurde dafür ein Personalausweis, der einer 56-Jährigen gestohlen wurde. Mit dem war bereits am 22. Januar ein Transporter in einem Baumarkt angemietet und nicht wieder zurückgebracht worden. Auch in diesem sowie in weiteren Fällen nahm die Polizei nunmehr gegen den 24-Jährigen und dessen Beifahrerin die Ermittlungen auf. Der Mann kam vorläufig in Haft.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.01.2014

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